Ausprobiert: Panasonic FZ-M1

Für den Außeneinsatz gewappnet

Wer in widrigen Umgebungen arbeitet, etwa auf einer staubigen Baustelle, vertraut am besten auf ein robustes Mobilgerät wie etwa das Full-Rugged-Toughpad FZ-M1 von Panasonic.

  • Das robuste Tablet, das mit einer Intel-HD-4200-Grafik ausgestattet ist, eignet sich beispielsweise für den Einsatz auf der Baustelle.

  • Mit seinem kapazitiven Outdoor-Display mit 10-Finger-Multi-Touch-Technologie eignet sich das Gerät für den Einsatz in rauen Umgebungen.

Dank der Halterungsschlaufe auf der Rückseite des Geräts liegt dieses stabil und sicher in der Hand. Mit seinen gut 540 g ist das Tablet dabei relativ leicht. Doch natürlich macht sich ein halbes Kilo nach längerer Tragzeit auch mal im Handgelenk bzw. Arm bemerkbar, wenn man es bis dato nicht gewohnt ist, mit solch einem Gerät zu hantieren. Dabei erleichtert es die Arbeit ungemein, lassen sich auf dessen Screen doch schnell ein paar Skizzen z.B. von der Baustelle zeichnen oder Notizen zum Bauvorhaben machen.

Ausgestattet ist das FZ-M1 mit dem Betriebssystem Windows 8.1 Pro, einem Intel Core i5 vPro, einer Intel-HD-4200-Grafik,  4 GB Arbeitsspeicher sowie einer 128-GB-SSD. Der 7-Zoll-Touchscreen ist mit den Fingern sowie einem Stift bedienbar, wobei letzteres präziser funktioniert. Zahlreiche Applikationen sind bereits vorinstalliert – ob man sie wirklich braucht, muss jeder für sich entscheiden. Anwendungen wie Skype, E-Mail, Kalender, Audiorekorder, Office, Rechner, Wecker, Kurznotizen und Paint sind hier sicherlich besonders hilfreich. Darüber hinaus gibt es auch noch Apps zu Themen wie „Kochen & Genuss“, „Gesundheit & Fitness“, „Sport“, „Spiele“ und „Finanzen“.

Weiterhin nützlich sind der integrierte Scanner für 2D-Barcodes sowie die Kamera für Foto- und Videoaufnahmen auch bei schlechteren Lichtverhältnissen. Falls es doch zu dunkel sein sollte, kann ein Kameralicht eingeschaltet werden. Bei Bildaufnahmen lassen sich Helligkeit und Kontrast ändern, indem man von links nach rechts bzw. von oben nach unten über das Display streicht. Gezoomt wird per „Zwickbewegung“ mit zwei Fingern. Ein kurzes Tippen auf den Bildschirm reicht, um eine Aufnahme auszulösen. Auch ganze Bildserien sind möglich.

Wer sich nach wie vor nicht an die Kacheln von Windows 8 gewöhnt hat, kann das Toughpad auch jederzeit in den Desktop-Modus umschalten, wobei die „normale“ Darstellung recht klein ausfällt – hier bietet sich dann in jedem Fall die Benutzung des mitgelieferten Stiftes an. Doch es gibt grundsätzlich auch Bedienungshilfen wie eine Bildschirmlupe und -tastatur sowie Sprachausgabe, um das Arbeiten mit dem Gerät zu erleichtern. 


Pro:

  • Wasser-, staubdicht (IP65) sowie stoßfest
  • Kamera bei ungünstigen Lichtverhältnissen nutzbar
  • Akku austauschbar

Contra:

  • Liegt das Gerät in der linken Hand, verdecken der Daumen und Zeigefinger leicht die Kamera bzw. den Scanner, wenn man nicht aufpasst.
  • Mit 540 g ist das Gerät zwar grundsätzlich recht leicht, doch ein halbes Kilo macht sich einfach nach längerer Zeit im Handgelenk bemerkbar,
  • wenn man es nicht gewohnt ist.


Bildquelle: Panasonic




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