EMM

Gestärkt aus der Krise hervorgehen

Seit dem Ausbruch des Coronavirus arbeiten viele Arbeitnehmer in ihren eigenen vier Wänden. Für die Sicherung interner Daten ist diese Entwicklung günstiger, als sie zunächst erscheint.

Gestärkt aus der Krise hervorgehen

Durch das EMM können Daten verschiedener thematischer Sphären verwaltet werden, sowohl via Android- als auch via iOS-Funktionen.

Zum Greifen nah ist aktuell die Chance, die Ar-beitswelt flexibler sowie arbeitsfreundlicher zu gestalten. Unternehmen, die ihre Arbeitsabläufe jetzt ortsunabhängig gestalten, können sich dadurch einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Zu diesem Schluss gelangt auch Bitkom-Präsident Achim Berg, der die aktuelle Corona-Krise als „Weckruf“ sieht, „die Digitalisierung massiv voranzutreiben“. Zur Sicherung organisationsinterner Daten bietet Enterprise Mobility Management (EMM) die nötigen Mittel, um gestärkt aus dieser Krise hervorzugehen.

Im Home Office nutzen Mitarbeiter ihre dienstlichen Endgeräte oft auch privat. Dadurch kommen alle möglichen Apps zum Einsatz. Ob nun Whatsapp, die eigene Sparkassen-Anwendung, Dating-Apps oder andere – alle greifen mehr oder weniger viele Daten auf dem mobilen Endgerät ab. Im Interesse von Unternehmen ist die intensive Vermischung dienstlicher und privater Apps nicht. Selbst, wenn Mitarbeiter nur wenige Apps installieren, genügt es, dass nur eine missbräuchlich programmierte App Daten entwendet, um dem Unternehmen einen empfindlichen Schaden zuzufügen. Ein häufiges Beispiel dafür ist das Ausspähen von Zugangsdaten und internen E-Mails.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 07-08/2020. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo. 

Die IT-Abteilung kann die mobilen Endgeräte periodisch untersuchen und auf missbräuchliche Verwendung scannen. Dies ist jedoch nur in geringem Umfang möglich, da die IT-Teams für ihr Aufgabengebiet personell meist zu knapp besetzt sind. Hinzu kommt, dass private Daten denselben Datenschutz genießen wie dienstliche. Administratoren dürfen sich also, zu Recht, keinen Zugang zu den persönlichen E-Mails, Bildern, Videos oder anderen Informationen der Mitarbeiter verschaffen.

Container oder EMM?

Um Datenmissbrauch zu verhindern, können IT-Administratoren auch auf automatisierte Werkzeuge zurückgreifen: Private wie berufliche Inhalte können etwa in spezielle Container ausgelagert werden, die eine geschützte Umgebung bilden. Ein Container dient dabei als Bereich für den dienstlichen Gebrauch. Diese Methode hat jedoch zwei Nachteile: Erstens müssen Administratoren den beruflich verwendeten Container permanent verwalten, wobei System-Updates lediglich in enger Zusammenarbeit mit dem Hersteller dieser Lösung möglich sind. Zweitens ist dieser eine App, die die Systemressourcen des Endgeräts zusätzlich belastet und in der Bedienfreundlichkeit stark von Standard-Apps abweicht – was die Interaktion zusätzlich erschwert.

Einen besseren Weg bietet das Enterprise Mobility Management. Unter der Nutzung betriebssystemeigener Funktionen können durch das EMM Daten verschiedener thematischer Sphären verwaltet werden, sowohl via Android- als auch via iOS-Funktionen. Um den dienstlichen Bereich auf dem mobilen Endgerät anzulegen, genügt in der Regel der Scan eines QR-Codes. Die Kapselung privater und dienstlicher Daten ist eine der Kernfunktionen des EMM. Mit einem EMM-Tool wie etwa von Baramundi können Unternehmen ihre IT auch fernab der eigenen Unternehmensräume effizient sichern – und so die digitale Weiterentwicklung ihres Betriebs aktiv gestalten. 

Bildquelle: Baramundi

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