Deutsche Zulieferer für Googles selbstfahrendes Auto

Google-Auto überschreitet Tempolimit

Das selbstfahrende Elektro­auto des Internetkonzern Google überschreitet gelegentlich die zulässige Höchstgeschwindigkeit – aus „gutem“ Grund.

Google plant mit einer Flotte von 150 Autos in Kalifornien in die Testphase zu gehen.

Im letzten Jahr präsentierte Google sein erstes Auto, das sich fahrerlos und rein elektrisch fortbewegt. Die Sensoren scannen dabei ein Gebiet in der Größe von zwei Fußballfeldern um das Auto herum ab, um Hindernisse zu orten.

Ein Ingenieur des US-Unternehmens bestätigte gegenüber einer Nachrichtenagentur, dass das E-Auto gelegentlich die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschreitet. Bewegen sich alle Verkehrsteilnehmer um das Google-E-Auto herum schneller als erlaubt, passt das elektronisch angetriebene Auto seine eigene Geschwindigkeit an – dabei kann es die vorgeschriebene Geschwindigkeit um bis zu 16 Kilometer pro Stunde übertreten. Google begründet diesen Verstoß mit einem Sicherheitsargument. Demnach könne die strikte Einhaltung des Tempolimits in solch einer Situation die Gefahr eines Unfalls erhöhen. So sei es sicherer, sich dem Verkehrsfluss ein Stück weit anzupassen.

Deutsche Technik im Google-Auto

Das Testfahrzeug wird mit deutschen Technikbausteinen ausgestattet. Das Stuttgarter Unternehmen Bosch stellt den bis zu 80 Kilowatt starken Elektromotor, die Leistungselektronik und Sensorik bereit – ZF Lenksysteme steuert Komponenten für die elektrische Ladung bei. Darüber hinaus stattet die Hannoveraner Automotive-Schmiede Continental das Vehikel mit Bremssystem, Reifen, Steuerungselektronik sowie Raddrehzahlsensoren aus.

Google selbst hat angekündigt, 150 Exemplare bauen zu lassen und diese im Frühjahr in Kalifornien auf öffentlichen Straßen zu testen.

 

Bildquelle: Google

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