Aus für Allo

Google stellt Messenger-App ein

Mit Allo wollte Google konkurrierenden Messenger-Diensten wie Whatsapp oder dem Facebook Messenger etwas entgegensetzen. Ohne Erfolg, wie sich nun zeigt – die App wird nach nur zwei Jahren wieder eingestellt.

Bereits im Frühjahr hatte Google die Entwicklung pausiert. Jetzt soll im April kommenden Jahres mit der Chat-App Allo ganz Schluss sein. ((Foto: Christoph Dernbach))

Bereits im Frühjahr hatte Google die Entwicklung pausiert. Jetzt soll im April kommenden Jahres mit der Chat-App Allo ganz Schluss sein. ((Foto: Christoph Dernbach))

Allo blieb ein Nischenangebot. Bereits im Frühjahr hatte Google die Entwicklung pausiert und jetzt soll im April kommenden Jahres ganz Schluss sein. Funktionen wie die Antwort-Vorschläge und Unterstützung auf PCs wurden in den SMS-Ersatz Messages integriert, den Google jetzt auf Android-Geräte bringt.

Bei dem Konzern wuchs über die Jahre eine nahezu chaotische Vielfalt nicht miteinander verbundener Kommunikations-Apps an. Zusammen mit Allo stellte Google auch die Videochat-App Duo vor - die jetzt bestehen bleibt, wie der Konzern in der Nacht zum Donnerstag betonte. Schon zuvor gab es die Hangouts-Videochats. Sie werden jetzt vorrangig auf Unternehmenskunden ausgerichtet und neue Funktionen sollen private Nutzer mit Verzögerung erreichen.

Whatsapp und Facebook Messenger sind plattformübergreifend sowohl auf Google Android-System als auch auf Apples iPhones verfügbar und haben jeweils mehr als 1,5 Milliarden Nutzer. Apple ist auf seinen Geräten stark mit dem Chatdienst iMessage und den FaceTime-Videochats, in China dominieren einheimische Apps we WeChat.

dpa/pf

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