Longreads für das Wochenende

Google wird langweilig

Die Rede von Google-Chef Sundar Pichai hat nicht alle Zuhörer begeistert und die Aliens interessieren sich auch nicht für uns.

Google-Fahrräder auf dem Google-Campus

  • Der immer recht meinungsstarke Ben Thompson fand die Keynote von Google-CEO Sundar Pichai langweilig, aber Google trotzdem toll.
  • Eine deutlich interessantere Rede ist die von Steve Blank auf dem Alumni Day der University of California Santa Cruz.
  • Die Debatte über die Zukunft der Arbeit in einer KI/Robotik-Zukunft hat viele Facetten. Der Guardian beispielsweise untersucht die nutzlose Klasse, ehemals als Arbeiterklasse bekannt.
  • Die Vorstellungen einer arbeitslosen Gesellschaft hat ihre empirischen Gründe: Vor allem US-Männer sind in den letzten Jahrzehnten in großer Zahl arbeitslos geworden.
  • Übrigens: Die industrielle Revolution begann in Großbritannien, aber auch Frankreich hätte das Potenzial gehabt.
  • Ein kleiner Ausflug in technokratische Vorstellungen von Demokratie: Issac Asimov hat bereits vor langer Zeit die Konsequenzen der "Computerisierung" demokratischer Verfahren durchdacht und festgestellt, ein repräsentativer Wähler reicht eigentlich.
  • An dieser Stelle ist vielleicht sinnvoll, auf den sogenannten Dunning-Kruger-Effekt hinzuweisen, der erstaunlich viel des alltäglichen Wahnsinns erklärt.
  • Doch die intellektuellen und psychologischen Gründe für das Abkippen eines ernstzunehmenden Wissenschaftlers in den Obskurantismus (Präkognition bewiesen!) sind vermutlich etwas komplexer.
  • Nicht obskur, sondern überlegenswert ist die Spekulation, warum eigentlich Aliens auf die Erde kommen sollten.
  • Zum Schluss noch echte Hard Science: Vor 15 Jahren erschien das Buch "A New Kind of Science" von Stephen Wolfram über die Theorie der zellulären Automaten. Der Autor blickt in einem langen Essay zurück.

Bildquelle: Google

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