Silvesterrekord: Deutsche nicht zu bremsen

Großes Datenfeuerwerk in Vodafones Mobilfunknetz

Die Kunden des Düsseldorfer Telekommunikationsanbieters Vodafone sorgten in der Silvesternacht für Spitzenwerte bei Telefonie und Datennutzung. Vor allem beim mobilen Surfen waren die Deutschen zum Start ins Jahr 2019 laut Anbieter nicht zu bremsen.

Silvesterrekord bei Vodafone: 40 Prozent mehr Daten im Mobilfunk.

Silvesterrekord bei Vodafone: 40 Prozent mehr Daten im Mobilfunk.

Neujahrswünsche wurden noch häufiger als in den Vorjahren digital versendet, so der Anbieter. Dafür nutzten Kunden Whatsapp, Instagram und Co. in der Neujahrsnacht zwischen 20 Uhr und 3 Uhr stärker als jemals zuvor. Im Vergleich zum Vorjahr stieg das verbrauchte Datenvolumen in diesen sieben Stunden um fast 40 Prozent auf rund 620 Millionen Megabyte an.

Umgerechnet sind das mehr als 2 Millionen zehnminütige Youtube-Videos in bester HD-Qualität oder die Daten von fast 140.000 vollbeschriebenen DVDs. Zu einem Turm gestapelt wäre dieser 170 Meter groß und damit fast siebenmal so hoch wie das Brandenburger Tor, an dem Deutschlands größte Silvesterfeier stattfand. Damit übertrifft der Wert der Silvesternacht das verbrauchte Datenvolumen an einem herkömmlichen Tag um etwa 20 Prozent, heißt es.

Das größte Datenfeuerwerk soll es in der Hauptstadt Berlin gegeben haben. Allein hier rauschten in den sieben Stunden mehr als 31 Millionen Megabyte Daten durch das Mobilfunknetz von Vodafone. Auch an Weihnachten surften die Kunden mehr als in den Vorjahren. An Heiligabend und an den beiden Weihnachtsfeiertagen rauschten in Deutschland jeweils mehr als 1,6 Milliarden Megabyte an Daten durchs Netz.

Weniger SMS als in den Vorjahren


Auch beim Telefonieren sollen die Kunden für Spitzenwerte gesorgte haben: Rund 22 Millionen Gespräche zwischen 20 Uhr und 3 Uhr sind fast genauso viele wie in der Silvesternacht vor einem Jahr. Im Vergleich zu einem herkömmlichen Tag wurden damit rund dreimal so viele Telefonate geführt.

Die SMS wird für den Neujahrsgruß hingegen seltener genutzt als früher: In dieser Silvesternacht verschickten Kunden aber immerhin noch 2,6 Millionen Kurznachrichten. Das sind etwa 35 Prozent weniger Textnachrichten als im Vorjahr. Der Grund dafür: Immer häufiger verschicken Deutsche zum Start ins neue Jahr nicht nur reine Textnachrichten, sondern teilen ihre Party-Erlebnisse direkt per Foto oder Video. Dafür werden Messenger-Dienste wie Whatsapp und Co. oder die sozialen Netzwerke wie Facebook und Instagram genutzt. Verglichen mit einem herkömmlichen Tag ist die Anzahl verschickter SMS dennoch mehr als doppelt so hoch.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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