Passende Tarife gesucht

Grundlage für den mobilen Arbeitsplatz

Tarife mit hohem oder sogar unbegrenztem Datenvolumen und 5G-Unterstützung sollen das mobile Arbeiten zusätzlich erleichtern. Entsprechende Leistungen und Lösungen kennzeichnen die Geschäftskundenangebote der großen Mobilfunkanbieter.

Freelancer lädt per Smartphone Daten in die Cloud

Flexible Arbeitsmodelle erfordern variable Tarifoptionen.

Die Mehrheit der Berufstätigen ist heute offen für moderne Arbeitskonzepte und mobiles Arbeiten. Das ergab eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom unter 1.002 Berufstätigen im Alter von 16 bis 65 Jahren. Neun von zehn stehen den so genannten New-Work-Konzepten aufgeschlossen gegenüber. Zudem setzen die Unternehmen für ihre Beschäftigten immer häufiger auf kollaborative Methoden und digitale Medien. Mobile Arbeitsgeräte wie Smartphones, Laptops sowie Tablets und das Arbeiten in der Cloud mit Collaboration-Lösungen wie Microsoft Teams und Office 365 haben die Arbeitsweise grundlegend verändert. In vielen Firmen lösen flexible Hybrid-Cloud-Modelle die herkömmliche Client-Server-Architektur ab. Damit ist eine Grundlage für einen ortsunabhängigen digitalen Arbeitsplatz geschaffen, bei dem die Mitarbeiter mit unterschiedlichen Geräten auf die von ihnen benötigten Unternehmensdaten zugreifen und auch über verschiedene Orte verteilt zusammenarbeiten können. Diesem Wandel messen Unternehmen heute eine zentrale Bedeutung bei: Laut der PAC-Studie „Digital Workplace in Europe“ gehen drei von vier befragten IT- und HR-Managern in Europa davon aus, dass die Qualität der Arbeitsumgebung einen starken Einfluss auf den Geschäftserfolg hat. Statista hat eine Studie veröffentlicht, nach der 2021 allein in Deutschland der Collaboration-Software-Markt 458 Millionen US-Dollar stark sein wird.

Höhere Datenraten und 5G

Zu den wichtigen Voraussetzungen des mobilen Arbeitsplatzes gehören Mobilfunktarife. Neben den längst üblichen Business-Flats wollen Geschäftskunden darüber hinaus von Inklusivminuten für Auslandstelefonate oder kostenlosen Multi-SIM-Karten profitieren, um ihren Mitarbeitern das Arbeiten auf mehreren Endgeräten zu ermöglichen. Neben höheren Datenraten bieten Provider wie die Telekom auch Tarife mit 5G-Unterstützung an. Meist können Kunden das neue 5G-Netz nutzen, ohne dafür extra bezahlen zu müssen. „Die neuen Business Mobil-Tarife sind alle 5G-fähig und damit fit für die Zukunft“, sagt Karsten Pfrommer, Leiter Produktmanagement Mobilfunk Geschäftskunden der Telekom Deutschland GmbH. Von den neuen Business-Angeboten sollen vor allem kleinere und mittlere Unternehmen profitieren. Zur IFA 2019 startete die Telekom ihr 5G-Netz in Berlin, Bonn, Darmstadt, Köln und München. Nach Hamburg folgten 2019 noch Frankfurt und Leipzig. Zum Jahreswechsel funkten hierzulande bereits 450 5G-Antennen. Ende 2020 soll die Zahl laut Telekom auf 1.500 5G-Antennen steigen. Der neue Mobilfunkstandard soll dann in mehr als 20 Städten – darunter 16 Landeshauptstädte – verfügbar sein.

Zusatzpakete decken den Bedarf

Geschäftskundentarife passen sich an das Nutzungsverhalten der Beschäftigten an. Gibt es für mobiles Arbeiten eine Allnet-Flatrate oder günstige Zusatzpakete für bestimmte oder sogar alle Länder? Lässt sich das Smartphone auch im Flieger nutzen? Sind WiFi Calls für das mobile Büro enthalten oder deckt der Tarif den Bedarf an zusätzlichen SIM-Karten und Telefonnummern, die über eine Kundennummer und eine gemeinsame Rechnung laufen? Sollen die Mitarbeiter von unterwegs über den eigenen Server auf Intranet, Dokumente, Webseite, CMS und E-Mails zugreifen, muss das Datenvolumen entsprechend konzipiert sein. Am Ende geben die Nutzungsgewohnheiten und das Preis-Leistungs-Verhältnis den Ausschlag.

Bildquelle: Getty Images/iStock

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