Die Woche im Rückblick

Gute Taten, fragwürdige Hintergedanken

Die Randnotizen der Woche auf einen Blick: PR-Millionen für KI-Ethik, Abgang bei Soundcloud, smarte Haustüren und mehr.

Pfeile auf einer Straße, die zwei Wege aufzeigen

Manche Dinge lassen sich nicht so einfach in eine Kategorie einordnen.

Facebook kooperiert mit der Technischen Universität München

Man wolle gemeinsam ein „unabhängiges Institut für Ethik in der Künstlichen Intelligenz” einrichten, wie Facebook mitteilte. Der Konzern unterstütze das Projekt mit einer Erstfinanzierung von 7,5 Millionen Dollar. Das Institut soll vor allem Forschungszwecken dienen. Kritische Stimmen, wie etwa SZ-Autor Helmut Martin-Jung, vermuten dahinter eine reine PR-Kampagne.

Soundcloud-Gründer verlässt Unternehmen

Mit Eric Wahlforss verlässt nun nach Alexander Ljung auch der zweite Gründer der Musikstreaming-Plattform Soundcloud das eigene Unternehmen. In einem Statement auf Twitter teilte Wahlforss mit, dass es nach elf Jahren Aufbauarbeit bei Soundcloud nun an der Zeit wäre, eine Pause einzulegen und darüber nachzudenken, was als nächste komme.

Amazon will die Haustür smart machen

Mit „Key” hat der Konzern ein System vorgestellt, dass u.a. die Zustellung von Paketen vereinfachen soll. Durch eine Kombination aus Kamera, App und vernetztem Türschloss soll Lieferanten auch aus der Distanz die Haustür oder Garage geöffnet werden können.  

SAP schließt Übernahme von Qualtrics ab

Der Kauf des Marktforschungsspezialisten Qualtrics ist abgeschlossen. SAP hat das Unternehmen für 8 Milliarden Euro übernommen und verspricht sich davon einen Schub für die CRM-Sparte im Allgemeinen und das Experience Management im Speziellen. Qualtrics gehört damit nun zur Cloud Business Group von SAP. CEO Ryan Smith bleibt in seinem Posten.

Tesla Model 3 demnächst in Europa erhältlich

Wie Reuters meldet, könnte das Model 3 von Tesla schon im kommenden Monat über die hiesigen Straßen rollen. Die europäischen Anforderungen sollen laut einem Eintrag auf der Webseite der niederländische Kfz-Zulassungsbehörde RDW erfüllt worden sein. Die günstigste Ausführung des Autos sei ab 58.800 Euro zu haben.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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