Multitasking im Büro

Headset und Kopfhörer

Teil der mobilen Arbeitswelt sind neben Smartphones & Co. vor allem auch Headsets, die sowohl im Büro als auch unterwegs zum Einsatz kommen. Allerdings sorgen die Modelle nur dann für echte Flexibilität, wenn sie ergonomisch und funktionell an die Bedürfnisse der Nutzer angepasst sind.

  • Headsets am Arbeitsplatz bieten viele Vorteile – vor allem das Multitasking wird dadurch erleichtert.

  • „Schnurlose Modelle bieten maximale Handlungs- und Bewegungsfreiheit", weiß Oliver Jungklaus von Plantronics.

Natürlich gibt es noch immer zahlreiche Mitarbeiter in Unternehmen, die lieber zum klassischen Telefonhörer greifen, als sich beispielsweise ein Headset auf den Kopf zu setzen. Dabei bietet deren Einsatz am Arbeitsplatz und auch unterwegs Vorteile, die nicht zu verachten sind. Beim Telefonieren bleiben vor allem die Hände frei und Anwender können sich während des Gesprächs Notizen am Rechner machen oder Dinge im Internet nachschauen. So beugen sie Kopf- und Nackenschmerzen vor, weil sie keinen Telefonhörer zwischen Kopf und Schulter einklemmen müssen. „Schnurlose Modelle bieten maximale Handlungs- und Bewegungsfreiheit“, bestätigt Oliver Jungklaus, Senior Marketing Manager DCH/SE bei Plantronics. So können Nutzer während langer Telefonkonferenzen aufstehen und sich bewegen, was nicht nur das allgemeine Wohlbefinden verbessere; gleichzeitig verleihe die aufrechte Position eine kraftvollere Stimme und stärke die Konzentration.

Bei längeren Telefongesprächen ist ferner das sogenannte Wärmephänomen zu beobachten. Oliver Kinne, Marketing & Sales Director Mobile Communication bei LG, erklärt: „Jeder, der sich den Telefonhörer lange ans Ohr hält, kennt die Wärmeentwicklung“, die das Ohr im schlimmsten Fall regelrecht heiß werden lasse. Diesen Nachteil gibt es bei Headsets nicht. Außerdem kann man Telefonate unterwegs direkt per Knopfdruck am Headset annehmen und muss nicht erst in seiner Jackentasche nach dem Mobilgerät suchen.

Wer sich für den Einsatz von Headsets entscheidet, legt vor allem Wert auf die Klangqualität. „Wo Telefonate persönliche Treffen ersetzen, zählt eine optimale Sprachübertragung auf Hörer- und Sprecherseite zu den wesentlichen Parametern einer effektiven Kommunikation“, bemerkt Oliver Jungklaus. Nicht weniger wichtig ist die einfache Bedienbarkeit und Kompatibilität der Geräte. Niemand will sich stundenlang mit der Bedienungsanleitung seines neu erworbenen Headsets herumschlagen. Und dann sind natürlich auch die Funktionen eines Headsets wichtig. Sind die Produkte kabelgebunden oder verfügen sie über Bluetooth? Lassen sich Hintergrundgeräusche per Noise-Cancelling-Funktion abschwächen oder gar komplett ausblenden?

Ergonomie und Design gefragt

Weiterhin spielt das Thema „Ergonomie“ eine große Rolle für die Anwender. „Da Business Professionals ihr Headset häufig den ganzen Tag tragen und auch längere Telefonkonferenzen regelmäßig auf der Agenda stehen, ist es besonders wichtig, dass das Headset stets angenehm sitzt“, betont Oliver Jungklaus. Nutzer sollten sich daher für eine individuelle Trageform entscheiden. Sie haben die Wahl zwischen Over-Ear-Modellen mit Ohr-, Kopf- oder Hinterkopfbügel, können aber auch auf kompakte, unauffällige und leichte In-Ear-Produkte zurückgreifen. Weitere Möglichkeiten zur Anpassung des Kopfbügels, präzisen Positionierung des Mikrofons oder austauschbare Ohrstücke erhöhen hierbei den Komfort zusätzlich. „Nichts ist nerviger als ein Headset, das zu unbequem und auffällig ist, um es permanent zu tragen“, weiß Oliver Kinne.

Die Hersteller sind somit stets gefragt, an der Ergonomie und am Design ihrer Produkte zu feilen. Positiv ist es, wenn sie Kundenwünsche bei der Entwicklung berücksichtigen. So wurde beispielsweise LG entgegengebracht, dass die langen Kabel bei Nicht-Gebrauch irgendwo verstaut werden müssen, damit diese nicht herumbaumeln. „Daher haben wir für unsere Premium-Modelle ein System entwickelt, bei welchem die Kabel auf Knopfdruck einfach eingezogen werden können“, erzählt Kinne. Auch Plantronics richtet sich bei der Entwicklung nach den Nutzeranforderungen und berücksichtigt die Interaktion in Realsituationen. „Von der Messung der Ohrgröße bis hin zur Anpassung von Größe und Gewicht der Modelle – überlegender Tragekomfort spielt eine entscheidende Rolle“, betont Oliver Junklaus. Schließlich sei kein Ohr wie das andere.


Bildquelle: Thinkstock/ iStock

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