Anforderungen an Hardware für Unified Communications

Headsets im Geschäftsumfeld

Wer neue Arbeitsplatzmodelle wie Smarter Working erfolgreich verwirklichen möchte, benötigt zuverlässige und flexible Audiolösungen.

Frau mit Headset

Headsets finden vor allem in Großraumbüros Anwendung – welche Anfordungen müssen diese neben Klangqualität und Tragekomfort erfüllen?

Effektive Kommunikation sollte in jeder Umgebung garantiert sein – im Home Office, unterwegs und im Büro. „Durch die zunehmende Nutzung von Smart- und Softphones sowie UC-Anwendungen beobachten wir den Trend hin zu mobilen Lösungen“, erklärt Bjoern Ekner, Director Global Product Marketing bei Jabra. An dieser Stelle erfreuen sich Headsets zunehmender Beliebtheit, da mit ihnen beim Gespräch die Hände frei bleiben. Bei der Auswahl müssen Headsets einige Kriterien erfüllen: „Wichtige Eigenschaften sind hervorragende Klangqualität, hoher Tragekomfort und Zuverlässigkeit“, weiß Oliver Jungklaus, Marketing Manager bei Plantronics. Da Mitarbeiter heute über verschiedene Kanäle wie Mobiltelefon, Tablet, PC-Softphone oder Festnetztelefon kommunizieren, spiele zudem die Kompatibilität bei der Wahl des Headset-Modells eine entscheidende Rolle.

Unterschiedliche Anforderungen

Die Präferenz bezüglich des Modells ist dabei berufsabhängig. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Overhead-Modellen mit Ohrmuscheln, die auf den Ohren aufliegen, sowie In-Ear-Modellen mit „Knöpfen“, die man sich ins Ohr steckt. Zudem kann zwischen Stereo- und Mono-Headsets differenziert werden, je nachdem, ob ein Gerät zwei Ohrmuscheln/-knöpfe besitzt oder nur ein Ohr mit einem Lautsprecher bedient. Nicht zuletzt gibt es Headsets, die nur mit Kabel funktionieren, während bei anderen via Bluetooth Gespräche geführt werden können. Laut Uwe Dutine, Sales Manager bei Imtradex, geht der Trend zu Modellen mit Kopfbügeln und „im Callcenter immer noch zu kabelgebundenen Geräten mit beidseitiger Ohrmuschel“. Das verwundert nicht, sitzen hier doch meist zahlreiche Mitarbeiter Tisch an Tisch und überall wird gesprochen. Der Lärmpegel ist hoch, das Ablenkungspotential ebenfalls. Gleiches gilt für Großraumbüros: „Hier treffen Nutzer mit individuellen Arbeitsverhalten direkt aufeinander, deren Phasen der Konzentration und Kommunikation sich überschneiden“, erklärt Stefan Grewe, Sales Director bei Sennheiser. Daher seien hier Headsets mit verbessertem Noise Cancelling und höherer Abschirmung gefragt. Im normalen Office-Bereich und unterwegs werden hingegen „Ein-Ohr“- und auch schnurlose Modelle bevorzugt, „um mehr Bewegungsfreiheit zu haben“, so Uwe Dutine. Generell wichtig ist, dass Headsets ergonomisch sitzen und sich bequem tragen lassen.

Dies ist ein Artikel aus unserer neuen Print-Ausgabe. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo frei Haus.

Daneben spielen Robustheit und Qualität eine große Rolle. Daher müssen die Produkte einige Tests bestehen, ehe sie in Produktion gehen. „Wir führen konsequent Tests in eigenen Akustiklaboren durch“, betont Bjoern Ekner, „unterziehen alle Produkte strengen Qualitätskontrollen und prüfen sie auf Compliance.“ Imtradex führt gar Temperaturtests durch – von -40 bis +55 Grad – und testet, „ob die Materialien ein ‚Problem’ mit Haarspray oder Schweiß haben“. Auch bei Plantronics gibt es Prüfungen: „Neben eigenen Tests werden TCO-zertifizierte Produkte durch ein unabhängiges Prüflabor auf Emissionsraten, Audioqualität und Lebensdauer getestet“, so Jungklaus.


©2021Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok