New Work

Hoher Veränderungsdruck

„Darf ich denn auch noch ins Büro kommen oder muss ich dann immer zuhause arbeiten?“ Über die Frage einer langjährigen, erfahrenen Mitarbeiterin hatten viele Kollegen geschmunzelt. Ging es doch auf der Unternehmensversammlung um die Einführung einer Home-Office-Regelung in einem großen renommierten Verlagshaus, das dringend flexibler und agiler werden möchte.

Eine Gruppe junger Männer steht in einem modernen Büro

Der Modern Workplace bringt für die Mitarbeiter viele Vorteile und Chancen, wirft aber auch einige grindsätzliche Fragen auf.

Die Frage ist kennzeichnend für die Situation, in der sich viele Mitarbeiter finden. Denn die Arbeitswelt ist im Umbruch. Mobiles Arbeiten, „New Work“ oder der moderne Arbeitsplatz halten inzwischen auch in traditionellen Unternehmen Einzug – sie sollen für Aufbruchsstimmung sorgen, verunsichern aber gerade ältere Arbeitnehmer.

Die Zeichen stehen auf „Agilität“

Flache Hierarchien, abteilungsübergreifende Teams, die eigenverantwortlich handeln, und flexible Arbeitsregelungen sind wesentlicher Teil der Agilitätsstrategien. Die IT spielt eine zentrale Rolle, weil sie die Grundlage für agiles Arbeiten schaffen muss. „Die neue Arbeitsweise spiegelt sich in neuen Tools wider, mit denen Mitarbeiter im eigenen Unternehmen aber auch über dessen Grenzen hinaus zusammenarbeiten“, erklärt Gerit Günther, Head of Commercial Sales, Acer Deutschland.

Der Manager kennt die Initiativen der Großen genauso wie die Bestrebungen im Mittelstand, die Arbeitsprozesse zu flexibilisieren. Denn Acer stattet die neuen, modernen Arbeitsplätze gemeinsam mit seinen Partnern aus und ist früh im Prozess eingebunden. In viele Gespräche, die früher ausschließlich die IT geführt hat, sind heute Verantwortliche aus Personalabteilung und Betriebsrat involviert. „Es geht darum, wie sich Unternehmen verändern können und welche die richtigen Tools und Prozesse sind. Dass am Ende unsere Geräte an den Arbeitsplätzen stehen, ist für uns wichtig, aber längst nicht mehr die zentrale Frage“, schildert Günther.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 9-10/2019. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo. 

Der Arbeitsplatz soll flexibler werden

Büroumgebungen, in denen sich mehrere Mitarbeiter Arbeitsplätze teilen kombiniert mit flexiblen Home- bzw. Mobile-Office-Lösungen sind heute ebenso gefragt wie moderne Coworking Spaces. Dabei steigen vor allem die Anforderungen an die IT: Die Anzahl der Apps wird größer. Die Anwender verteilen sich und greifen von außen auf immer mehr auch kritische Unternehmensdaten zu. Das führt dazu, dass die Ausstattung der Arbeitsplätze üppiger wird: „Zwei große Monitore im Büro sind mittlerweile Standard. Genau wie immer mehr Unternehmen mobile Clients einsetzen.“ Die Zeit der billigen grauen ist längst vorbei. „Im Wettbewerb um die Mitarbeiter sind stylische Notebooks längst ein wichtiger Faktor geworden, um sich zu differenzieren“, erklärt Günther.

Google oder Microsoft

Agile Zusammenarbeit in der Cloud mit Tools wie Google oder Microsoft Office 365 ist in vielen Unternehmen angekommen. In Kollaborationanwendungen arbeiten Mitarbeiter gemeinsam an Projekten, starten aus der App Telefon- oder Videokonferenzen. Und auch die IT ist gefordert: „Eine wichtige philosophische Frage, die bei Kundengesprächen immer wieder auftaucht, ist: dezentrale Infrastruktur mit ‚gigantischen‘ Windows
Clients oder zentralisierte Anwendungen und Daten mit ‚schlanken‘ Thin Clients“, sagt Günther. Hier gebe es allerdings keine pauschale Antwort. Mit seinem breiten Client-Portfolio ist Acer in beiden Bereichen gut aufgestellt. Die wichtigste Aufgabe, ist sich Günther sicher, sei es, „die Mitarbeiter in der Veränderung mitzunehmen“.

Bildquelle: Acer

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