Mobile Trends für den modernen Arbeitplatz

Im Büro in Bewegung

In Kooperation mit dem Trendforschungsunternehmen TRENDONE präsentiert MOBILE BUSINESS die neuesten Trends zum modernen Arbeitsplatz und sportlichen Aktivitäten.

  • Das Start-up Compactix bewirbt auf Kickstarter das Fitnessgerät „Glyder“, dessen Nutzer im Sitzen ihre Beinmuskulatur trainieren und so auch am Arbeitsplatz in Bewegung bleiben können.

  • Der Büroplaner Knoll arbeitet mit ­Estimote, dem Anbieter einer Plattform zur Integration der iBeacon-Technologie, zusammen, um es Unternehmen zu ermöglichen, die Einrichtung ihrer Arbeitsflächen mithilfe der Mobilgeräte ihrer Mitarbeiter zu planen.

  • Das Unternehmen Smart Technologies hat das digitale Whiteboard „Smart kapp“ entwickelt, das alles, was auf ihm geschrieben und gezeichnet wird, speichert und an andere Geräte übertragen kann.

  • „Miley“ vermittelt Arbeitsuchenden via SMS in kurzer Zeit die richtigen Arbeitgeber.

  • Das Founders Forum hat die Smartphone-Anwendung „SmartUp“ entwickelt, die Menschen dabei unterstützt, ein Unternehmen zu gründen.

  • Mit „FitYo“ von Evolv kann jeder ohne Programmierkenntnisse seine eigene Fitness-App erstellen.

  • Die Hamburger Werbeagentur Kolle Rebbe hat für eine Fitnessstudiokette eine App entwickelt, die Nutzer zu kleinen Fitnesseinheiten motiviert, mit denen sie ihr Smartphone entsperren.

Am Bürotisch in Bewegung bleiben
Das New Yorker Start-up Compactix bewirbt auf Kickstarter das Fitnessgerät „Glyder“, dessen Nutzer im Sitzen ihre Beinmuskulatur trainieren und so auch am Arbeitsplatz in Bewegung bleiben können. „Glyder“ wird unter dem Tisch platziert, woraufhin der Nutzer in die Pedale treten kann. Durch ein elektro­magnetisches Widerstandssystem wird dabei ein stilles Gleiten möglich. Das Gerät lässt sich per Bluetooth mit einem Smartphone verbinden, über das der Nutzer den Widerstand anpassen und seine Leistung überwachen kann. Laut Angaben des Start-ups führen leichte Bewegungen zu einer besseren Gesundheit und einem gesteigerten Energiepegel.

iBeacons für eine bessere Arbeitsplatzteilung
Der Büroplaner Knoll arbeitet mit ­Estimote, dem Anbieter einer Plattform zur Integration der iBeacon-Technologie, zusammen, um es Unternehmen zu ermöglichen, die Einrichtung ihrer Arbeitsflächen mithilfe der Mobilgeräte ihrer Mitarbeiter zu planen. Hierfür ­installieren die Unternehmen in ihren Büroräumen iBeacons, die Mitarbeiter dagegen benötigen die Smartphone-Anwendung „Bounce“, die dann die Signale der iBeacons empfängt. So soll es ermöglicht werden, die Raumnutzung sowie die Arbeitsmuster des Teams zu analysieren, um zugunsten einer besseren Zusammenarbeit Änderungen an der Arbeitsplatzaufteilung vornehmen zu können.

Whiteboard speichert geschriebenes
Das Unternehmen Smart Technologies hat das digitale Whiteboard „Smart kapp“ entwickelt, das alles, was auf ihm geschrieben und gezeichnet wird, speichert und an andere Geräte übertragen kann. Dafür benötigt der Nutzer eine entsprechende Smartphone- oder Tablet-App des Anbieters. Über Bluetooth sendet das 42 Zoll große Whiteboard die Arbeitsstände an verbundene Geräte. Von dort können sie mit weiteren Nutzern geteilt und diskutiert werden. So können z. B. auch Kollegen an einer Diskussion teilhaben, die sich nicht im Besprächungsraum befinden. Der Preis für das Whiteboard beträgt im Handel 899 US-Dollar.

Schnelle Jobvermittlung per SMS
„Miley“ vermittelt Arbeitsuchenden via SMS in kürzester Zeit die richtigen Arbeitgeber. Bewerber schicken dafür an die dazugehörige Nummer einen Text mit Angaben über sich und den gewünschten Arbeitsplatz. Gegebenenfalls ­müssen anschließend einige Rückfragen beantwortet werden. „Miley“ steht mit den Arbeitgebern in direktem Kontakt und verspricht den Arbeitsuchenden eine Rückmeldung innerhalb von drei Tagen. Wenn Bewerber besonders gut auf vakante Stellen passen, werden ihnen direkt freie Vorstellungstermine vermittelt. Der Service ist für Arbeit­suchende kostenlos, Arbeitgeber bezahlen für jeden vermittelten Bewerber.


Gamifizierte App als virtueller Mentor
Das Founders Forum hat die Smartphone-Anwendung „SmartUp“ entwickelt, die Menschen dabei unterstützt, ein Unternehmen zu gründen. In der App beantworten die Nutzer Fragen, die ihnen aufzeigen sollen, wie weit ihre Fähigkeiten bereits entwickelt sind. Hierbei geben sie beispielsweise an, wie sie in Krisensituationen reagieren würden, und erhalten zudem von Experten Tipps zum richtigen Vorgehen. Die App bewertet die Antworten und erstellt so ein Nutzerranking. Wer mehr als 1000 Punkte erreicht, erhält die Chance, ein direktes Mentorengespräch mit einem bekannten Investor zu gewinnen. Die iOS-Anwendung ist kostenlos verfügbar.

Eigene Fitness-App kreieren
Mit „FitYo“ von Evolv kann jeder ohne Programmierkenntnisse seine eigene Fitness-App erstellen. Interessenten können vorgefertigte Kits erwerben, in die eigene Angebote sowie Kaufoptionen für Bezahlinhalte mit einem grafischen Editor eingearbeitet werden können. Detaillierte Videoanleitungen erklären App-Laien alles Nötige, Dienstleistungen wie etwa Hilfe beim Einbau und bei der Pflege des Inhalts durch professionelle Entwickler können jedoch ebenfalls hinzugebucht werden. Derzeit bietet „FitYo“ verschiedene iOS-Kits für 299 bis 499 US-Dollar an.

Display mit Fitnessübungen entsperren
Die Hamburger Werbeagentur Kolle Rebbe hat für die Fitnessstudiokette Kingdom of Sports eine App entwickelt, die Nutzer zu kleinen Fitnesseinheiten motiviert, mit denen sie ihr Smartphone entsperren. Ob beim morgendlichen Blick auf das Smartphone, im Büro oder abends vor dem Fernseher: Der Sperrbildschirm hält eine Reihe schneller Übungen bereit, deren korrekte Ausführung von den Smartphone-Sensoren überprüft wird. Unterschiedliche Herausforderungen motivieren den Nutzer zusätzlich und belohnen ihn mit Vergünstigungen für Mitgliedschaften und Produkte des Fitnessstudios.

Mehr Micro-Trends aus dem Mobile Business im TRENDONE-Trendexplorer

Bildquelle:Thinkstock/iStock / TRENDONE

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