Crazy Bats im Phantasialand

Im VR-Coaster auf virtueller Mission

Verrückt, rasant und virtuell – so beschreibt das Brühler Phantasialand seine neue Attraktion „Crazy Bats“, einen VR-Family-Coaster. Hier treffe Achterbahn auf Animationsfilm – und die Gäste erwarte eine Virtual-Reality-Mission mit drei pfiffigen Protagonisten.

VR-Coaster „Crazy Bats“ im Phantasialand

Die Kombination aus Animationsfilm, VR-Technik und einer geeigneten Indoor-Achterbahn soll „Crazy Bats“ zu einer aufregenden Mission für kleine und große Abenteurer machen.

Zusammen mit den Protagonisten gehen die Fahrgäste auf eine „coole Reise“ durch eine dreidimensionale, virtuelle Umgebung in Kinoqualität – mit Virtual-Reality-Brillen (VR) von Pico Interactive. „Crazy Bats“ soll laut Freizeitpark ein spannendes und lustiges Abenteuer für die ganze Familie auf dem mit rund vier Minuten Fahrzeit „längsten VR-Coaster der Welt“ sein.

Mithilfe des Animationsstudios Ambient Entertainment war es möglich, für „Crazy Bats“ einen Animationsfilm in einer Qualität zu entwickeln, wie man sie sonst nur aus Kinofilmen kennt. Tatsächlich war die Produktion sogar noch aufwendiger, heißt es, da sich der Film nicht nur auf eine Leinwand beschränke. Das Ergebnis soll sich aber lohnen. „Im Phantasialand haben wir VR auf das nächste Level gehoben“, so der Production Manager bei Ambient Entertainment, Bernd Bohnert, und meint damit vor allem die Bildqualität mit einer Milliarde Pixel pro Sekunde und einer Tiefendarstellung, wie sie andere VR-Achterbahnen oft vermissen lassen.

Ein hoch komplexes System


Virtual Reality oder virtuelle Realität bezeichnet das Erlebnis, eine dreidimensionale, virtuelle Umgebung zu erkunden. Nutzer tragen dazu eine spezielle VR-Brille sowie Kopfhörer und fühlen sich dadurch in eine komplett andere Welt versetzt. Bei einem VR-Coaster werden die Fahrgäste durch eine solche dreidimensionale Umgebung bewegt und sehen dabei einen Film. Dabei sind die Bewegungen der Achterbahn (Steigungen, Gefälle, Kurven, etc.) auf die des Films abgestimmt. Möglich wird das Ganze durch die eingesetzte Technik, für die das Phantasialand das Unternehmen VR Coaster ins Boot geholt hat.

Für die Fahrgäste soll das Handling der Brillen recht einfach sein: Ein Drehverschluss sorge für Halt, Speziallinsen für den perfekten Fokus und zwei eingebaute Displays geben den Blick frei auf das 4K-Bildmaterial. Hinter diesem einfachen Handling verbirgt sich allerdings ein hoch komplexes System, das sich u.a. durch die vollautomatische Erfassung der VR-Brillen beim Einstieg sowie eine aufwendige räumliche Darstellung auszeichnet – beides neuartige Komponenten, die von VR Coaster entwickelt wurden, um Bewegung und Film aufeinander abzustimmen.

Entstanden ist der Coaster auf der Strecke der „bisher längsten Dunkelachterbahn der Welt“. „Diese Bahn ist wie gemacht für einen VR-Family-Coaster – wegen der Fahrzeit, aber auch wegen der Streckenführung“, erklärt Phantasialand-Projektleiter Sebastian Jonas.

Bildquelle: Ambient Entertainment/Phantasialand

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