Das System arbeitet mit dem Snapdragon XR2+ Gen 2, dem neuesten XR-Prozessor von Qualcomm Technologies.
Das neue System soll Kreative bei der Erstellung anspruchsvoller 3D-Inhalte unterstützen. Sony plant die Zusammenarbeit mit Entwicklern von 3D-Produktions-Software in verschiedenen Bereichen wie etwa Unterhaltung und Industriedesign. Zum Launch arbeitet der Hersteller exklusiv mit Siemens zusammen, einem Anbieter von Industrietechnik, um eine neue Lösung für immersives Design und kollaborative Produktentwicklung einzuführen, bei der Software aus der offenen digitalen Business-Plattform Siemens Xcelerator zum Einsatz kommt. Das neue System wird im Laufe des Jahres 2024 verfügbar sein.
Ausgestattet mit einem XR-Head-Mounted-Display mit 4K-Oled-Mikrodisplays und der proprietären Rendering-Technologie von Sony, soll es das neue System ermöglichen, Texturen von 3D-Objekten und menschliche Mimik in Echtzeit hochauflösend und realistisch zu rendern. Neben einer Video-See-Through-Funktion und räumlicher Erkennung mit insgesamt sechs Kameras und Sensoren verfüge das System über einen Ring-Controller, mit dem die Benutzer Objekte im virtuellen Raum intuitiv bewegen könnten, sowie einen Pointing-Controller, der präzises Zeigen ermögliche. So könnten Kreative mit Controllern und Tastaturen im virtuellen Raum arbeiten, während sie das Head-Mounted-Display tragen. Dabei könnten sie nicht nur auf dem hochauflösenden Display 3D-Modelle in einer Extended-Reality-Umgebung (XR) in realem Maßstab sehen, sondern in dieser Umgebung auch 3D-Modelle erstellen und verändern. Dank Integration mit Drittanbieteranwendungen zur 3D-Erstellung unterstütze das System auch Echtzeitfernüberprüfungen zwischen verschiedenen Standorten. Kreativen stehe damit ein intuitives und immersives Tool zur Verfügung, das den gesamten Prozess der Erstellung räumlicher Inhalte abdecke.
Bildquelle: Sony Corporation