Globale Partnerschaft

Initiative für nachhaltige Städte

„Städte sind die Drehscheiben der Zukunft und brauchen individuelle integrierte Lösungen für die Bewältigung ihrer Herausforderungen“, betont Kari Aina Eik, Executive Director von United Smart Cities. Vor diesem Hintergrund haben USC und die Deutsche Telekom eine Zusammenarbeit angekündigt.

Grünes Großstadtpanorama

Städte sollen dabei unterstützt werden, intelligenter und nachhaltiger zu werden.

Das Programm United Smart Cities ist eine globale Initiative, die von der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen (UNECE) in Zusammenarbeit mit der Organisation für Internationale Wirtschaftsbeziehungen (OiER) ins Leben gerufen und koordiniert wird. Weitere internationale Organisationen und Städte sowie die Industrie und der Finanzsektor nehmen ebenfalls an dem Programm teil. „Unsere Partnerschaft mit der Deutschen Telekom ermöglicht es, diese Lösungen zu entwickeln und zu präsentieren“, so Kari Aina Eik weiter. Die Kooperation befasse sich dabei mit Schlüsselfragen, mit denen sich Städte heute konfrontiert sehen. Dazu bieten die Partner konkrete Projekte und Lösungen in Zusammenarbeit mit Städten auf der ganzen Welt an.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 9-10/2018. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Es wurde vereinbart, die Aktivitäten im Rahmen der Zusammenarbeit in mehreren Stufen zu entwickeln. Diese sollen eng mit den verschiedenen Phasen verknüpft werden, die eine Stadt auf dem Weg zu einer Smart City durchläuft. Zunächst liege der Schwerpunkt auf der Umsetzung spezifischer Lösungen, die die dringendsten Bedürfnisse einer Stadt erfüllen. Dazu gehören intelligente Straßenbeleuchtung, Luftqualitätsüberwachung oder intelligentes Parken. Die Daten aus den Lösungen werden dann zu aggregierten Smart-City-Anwendungen zusammengeführt. Ein sogenanntes Bürgermeister-Dashboard oder eine Bürger-App verbinden beispielsweise individuelle Lösungen miteinander.

Städte werden weiterhin auf Innovationen setzen und Daten mit Industrieunternehmen, Universitäten und anderen austauschen. USC und die Deutsche Telekom unterstützen diese Entwicklung durch die Bereitstellung eines Datenmarktplatzes. Damit soll es möglich sein, Daten auf der Grundlage von Datenzugriffsrichtlinien auszutauschen, die eine Stadt festlegt, und detailliertere Analysen durchzuführen. Smart-City-Lösungen zwischen Städten auf der ganzen Welt könnten nun ebenfalls integriert werden. Auf diese Weise entstehe eine globale Gemeinschaft von Smart Cities.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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