Gamerny: Jeder zweite Deutsche zockt
Mit Freunden an der Konsole spielen, online mit Fremden zocken oder zwischendurch am Handy daddeln – Video- oder Computerspiele ermöglichen einen einfachen Einstieg in die digitale Welt, davon ist fast die Hälfte (49 Prozent) der Deutschen überzeugt. Außerdem sagt ein Drittel (33 Prozent), durch Video- und Computerspiele lernt man wichtige Fähigkeiten für das reale Leben, wie zum Beispiel Teamfähigkeit, Reaktionsschnelligkeit oder strategisches Denken.
Auch deshalb zählen für knapp die Hälfte (45 Prozent) der Deutschen Video- und Computerspiele genauso zu gesellschaftlichen Kulturgütern wie Bücher, Filme oder Musik. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung unter 1.205 Personen ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, darunter 638 Gamerinnen und Gamer, die Bitkom aus Anlass der heute startenden Spielemesse Gamescom veröffentlicht.
Die Hälfte der Deutschen zockt Video- oder Computerspiele
Insgesamt spielt rund die Hälfte der Deutschen (53 Prozent) ab 16 Jahren zumindest hin und wieder Video- oder Computerspiele – unter den Frauen (52 Prozent) ähnlich viele wie unter Männern (54 Prozent). Unter den 16- bis 29-Jährigen sind es sogar 90 Prozent, unter den 30- is 49-Jährigen 74 Prozent. In der Altersgruppe zwischen 50 und 64 Jahren spielen 43 Prozent, ab 65 Jahren nur 21 Prozent. 40 Prozent der Gamerinnen und Gamer können sich ein Leben ohne Computerspiele nicht mehr vorstellen.
„Die Spielelandschaft wächst seit Jahren kontinuierlich und richtet sich längst nicht mehr nur an Kinder und Jugendliche. Für viele bedeuten Spiele mehr als bloße Unterhaltung – sie bieten eine intuitive Einführung in Technologie, das Erkunden neuer Welten und die Gelegenheit, auch gemeinsam mit Freunden etwas zu erleben“, sagt Bitkom-Experte Dr. Florian Bayer. „In den vergangenen Jahren hat besonders Mobile Gaming einen enormen Aufschwung erlebt. Mit dem Aufkommen von Cloud Gaming und AR/VR auf Mobilgeräten wird es auch in Zukunft eine zentrale Rolle einnehmen.“
Quelle: Bitkom
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