Start-up Jobninja

Jobninja: Bewerbung mit nur einem Wisch

Das Start-up hat das "Tinder-Prinzip" auf die Jobvermittlung übertragen. Per App sind Bewerbungen für Gastronomie, die Hotel-Branche und Messeveranstaltungen mit nur einem Wisch möglich.

  • Laurent Meyer (li.) und Mircea Popa, Jobninja

    Sie haben Jobninja zusammen ins Leben gerufen: Laurent Meyer (li.) und Mircea Popa.

  • Jobninja

    Die Jobs sind für jeden nach dem Download der App sichtbar. Für eine Bewerbung muss man sich registrieren und einmalig das App-Profil ausfüllen.

Die Gründungsidee
Die Suche nach Personal gestaltet sich für Gastronomen, Messeveranstalter oder Handwerksbetriebe immer schwieriger. Große Portale wie Monster, Stepstone und Co. sind für höher qualifizierte Arbeitsstellen ideal, für einfache Tätigkeiten aber zu umständlich und zu teuer. Das Team um Mircea Popa hatte 2015 die Idee, das einfache „Tinder-Prinzip“ auf die Jobvermittlung zu übertragen, um damit gezielt die Generation Y anzusprechen. Für die Gründung brauchte Popa einen starken Partner, der das komplexe Thema in eine einfach zu bedienende Nutzeroberfläche stecken kann. Über das Start-up Weekend in München lernte er den Programmierer Laurent Meyer kennen. Zusammen gründeten sie 2016 die Jobninja GmbH. Gleich zu Beginn der Zusammenarbeit stellten die beiden Gründer fest, dass sie von Grund auf verschieden sind – sowohl was den Charakter als auch was die Arbeitsweisen, Ziele und Visionen für ein Start-up angeht. Mittlerweile haben sie aber genau diese Unterschiedlichkeit schätzen gelernt und sehen es als klares Plus für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Der Mobility-Gedanke
Jobninja wurde auf Basis des Mobility-Gedankens entwickelt. Unternehmen, die neues Personal suchen, müssen ihre Zielgruppen dort abholen, wo sie ohnehin unterwegs sind – und das ist vor allem bei der jüngeren Zielgruppe das mobile Internet. Die Jobs sind für jeden nach dem Download der App sichtbar. Für die Bewerbung muss man sich registrieren und einmalig das Profil ausfüllen, das wie ein Kurzlebenslauf aufgebaut ist. Beim Klick auf den „Like“-Button werden die Kontaktdaten übermittelt, der Arbeitgeber wird informiert und kann sich bei Interesse mit dem Bewerber in Verbindung setzen. Jobsuchende haben die Möglichkeit, sich ihren nächsten Job als Hostess auf einer Messe, als Bedienung im Biergarten oder als Werkstudent in der App zu suchen und sich mit nur einem Wisch dafür zu bewerben.

Der Kundenstamm
Das Start-up vernetzt zwei Zielgruppen: Auf der einen Seite sind es Gastronomen, Hoteliers oder Einzelhandelsunternehmen, die kurzfristig Aushilfen und Unterstützung suchen. Oder Unternehmen, die Praktika zu vergeben haben. Das sind die direkten Auftraggeber. Auf der anderen Seite gibt es die Jobsuchenden, die die Applikation kostenlos nutzen. Die Zielgruppe sind Menschen, die Einsteiger- oder Aushilfsjobs suchen. Der Fokus liegt auf der Generation Y. Studenten, die ein Praktikum oder eine Werkstudentenstelle suchen, Aushilfen für Logistikunternehmen oder Catering.

Die Zukunftsvision
Popa und Meyer haben sich für 2017 ehrgeizige Ziele gesetzt und wollen deutschlandweit expandieren. Außerdem ist das Unternehmen gerade in den finalen Gesprächen mit einem Investor aus der Jobbranche. Sobald die Verträge abgeschlossen sind, werden weitere Mitarbeiter eingestellt, um das Marketing, den Vertrieb, den Support und die Entwicklung weiter auszubauen. Denn das langfristige Unternehmensziel ist es, die App als Alternative zu den bestehenden Portalen für Jobs mit niedrigen bis mittleren Qualifikationsanforderungen zu etablieren.


Jobninja GmbH
Branche:
Software/Apps
Gründungsjahr: 2016
Gründer & Geschäftsführer: Mircea-Ioan Popa, Laurent Meyer
Unternehmenssitz: München
Mitarbeiterzahl: 6



Bildquelle: Jobninja GmbH

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