Vorstellung auf Messe

Kalaschnikow präsentiert Elektroauto

Der russische Waffenhersteller Kalaschnikow hat im Rahmen einer Präsentation ein eigenes Elektroauto vorgestellt.

Kalaschnikow CV-1

Eine Verneigung vor dem sowjetischen Automobil-Design der Siebrigerjahre: der CV-1.

Es ist ein Name, den man für gewöhnlich mit anderen Dingen assoziiert, der nun aber tatsächlich auch für Elektromobilität stehen soll: Kalaschnikow. Benannt nach dem Erfinder des bis heute sehr weit verbreiteten Sturmgewehrs AK-47, hat der Rüstungskonzern im Rahmen einer Messe in Moskau gleich eine ganze Reihe an batteriebetriebenen Fahrzeugen vorgestellt. Der CV-1, ein Kleinwagen mit der Anmutung eines Sowjetautos aus den Siebzigerjahren, soll dabei in direkte Konkurrenz mit Marktführer Tesla treten, so das Unternehmen.

Optisch ist das Auto an den ISCH-2125-Kombi angelehnt, der von 1973 bis 1997 in den russischen Ischmasch-Werken produziert wurde. Aus der gleichen Fabrik kamen ab 1949 auch die Gewehre von Michail Kalaschnikow. Die technischen Werte können dabei nicht ganz mit dem ungewöhnlichen Look mithalten. So beträgt die Kapazität der Batterie lediglich 90 Kilowatt pro Stunde. Damit soll man dementsprechend auch nur etwa 350 Kilometer weit kommen. Zum Vergleich: Das Model S von Tesla schafft bis zu 490 Kilometer mit einer Ladung. Neben dem CV-1 wurden auf der Messe auch ein Hybrid-Buggy und ein elektrisch betriebenes Motorrad vorgestellt.

Bildquelle: Kalashnikow Media

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