"Viele von uns kennen das Problem: Man stößt durch Empfehlungen oder einen Artikel auf ein interessantes Sachbuch und nimmt sich vor, es zu lesen. Viel zu oft geraten die Vorsätze jedoch wieder in Vergessenheit und selbst gekaufte Bücher verstauben ungelesen im Regal. Mit Blinkist und seinem neuen Format wollen wir die Kernaussagen von Sachbüchern und somit auch die Sachbücher selbst einfacher zugänglich machen", erläutert Holger Seim, CEO und einer der vier Blinkist-Gründer.
Die App bietet ein neues, extra für mobiles Lesen optimiertes Format, sogenannte "Blinks". Diese bieten die Kernaussagen von Sachbüchern aufbereitet in kleine Wissenseinheiten, die Nutzer in nur zwei Minuten lesen und verstehen können - "in a blink" eben. Das Format passt sich modernen Lesegewohnheiten an und selbst kurze Wartezeiten lassen sich "mit einem Blink" sinnvoll füllen.
Die Idee des Subcompact Publishing wird aktuell in der Medienszene diskutiert, die in diesem Kontext besprochenen Prinzipien sollen hier auf Sachbücher überträgen werden.
Bücher aus den Bereichen Business & Karriere, Populärwissenschaften, Politik & Geschichte sowie Gesellschaft & Zeitgeschehen werden in jeweils rund zehn Blinks auf den Punkt gebracht. Zum rund 50 Titel umfassenden Start-Angebot gehören beispielsweise die Bestseller "Tiere Essen" von Jonathan Safran Foer oder "Lean Startup" von Eric Ries. Jeder neue Nutzer kann sich drei Bücher gratis auswählen. Anschließend gibt es attraktive Preismodelle: Einzelne Bücher "in Blinks" kosten 1,79 Euro. Ein monatlich kündbares Abonnement zum Startpreis von 4,49 Euro verspricht vollen Zugriff auf alle Titel.
Bei der Umsetzung der Geschäftsidee und der Gründung des Unternehmens wurde Blinkist von Hub:raum unterstützt. "Wir sind überzeugt von der Idee, mobiles Lesen und Lernen einfach zu machen und beeindruckt von der Zielstrebigkeit und professionellen Umsetzung, mit der das Team von Blinkist die Sache angeht", sagt Peter Borchers, Leiter von Hub:raum. Hub:raum wurde Mitte 2012 in Berlin gestartet, und soll Gründer mit neuen Ideen für Telekommunikationsdienste, Internetdienste und digitale Medien in der Frühphase fördern. Dafür stellt der Inkubator einen Pool an Experten, das große Telekom-Netzwerk, Work-Space und eine Seed-Finanzierung von bis zu 300.000 Euro zur Verfügung. "Mit der Unterstützung von Hub:raum und der Telekom konnten wir uns in den letzten Monaten voll auf die Entwicklung des Produkts konzentrieren", sagt Holger Seim.
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