In der vierte Generation soll der Einplatinen-Computer zum Desktop-PC werden.
Mehr CPU, mehr Arbeitsspeicher, mehr Möglichkeiten: Die neue Version des populären Bastelcomputers Raspberry Pi setzt neue Akzente und eignet sich somit zunehmend als Ersatz für Apple TV, Chromecast und Co. Dafür sprechen vor allem die beiden neuen Mico-HDMI-Ports, mit denen nun auch eine Ausgabe in 4K-Auflösung möglich wird.
Die Macher selbst gehen noch einen Schritt weiter und bewerben den Einplatinen-Computer als Alternative für den Desktop-PC: „Die Geschwindigkeit und Leistung des neuen Raspberry Pi 4 ist ein deutlicher Fortschritt gegenüber früheren Modellen. Zum ersten Mal haben wir ein komplettes Desktop-Erlebnis geschaffen”, heißt es auf der Webseite des Anbieters. Alltägliche Anwendungsszenarien wie Textverarbeitung, Tabellenkalkulationen oder Web-Nutzung sollen demnach sauberer als je zuvor laufen.
Die Raspberry Pi-Serie ist nicht für ihren schmalen Preis, sondern auch für ihre kreativen Einsatzmöglichkeiten bekannt. Die kleinen Computer werden dementsprechend nicht nur als Desktop- oder Medien-PC genutzt, sondern gerne auch als Client, Smart-Home-Hub oder Spielekonsole umgebaut. Die notwendige Perfomance wird bei der neuesten Inkarnation des Rechners über einen Quad-Core-CPU mit einer 1,5-GHZ-Taktung und wahlweise 1, 2 oder 4 GB SDRAM erreicht. Neben der Bildschirmausgabe haben auch die USB-Ports ein Update erhalten und laufen nun in Version 3.0. Die Stromversorgung wurde auf USB-C umgestellt.
Bildquelle: Raspberry Foundation