Interaktives Projektionsmodul

Kompakter Baustein für IoT-Systeme

Mit dem BML100PI zeigt Bosch ein IoT-Modul, mit dem sich Regale zum „Smart Shelf” aufrüsten lassen sollen. Die Idee könnte für Händler und private Nutzer gleichermaßen spannend sein.

Virtueller Touchscreen im Kleiderschrank

Mit dem Modul könnte der Kleiderschrank zum persönlichen Assistenten werden.

Vom Kühlschrank bis zur Zahnbürste hat es inzwischen so ziemlich jeder Alltagsgegenstand als vernetzte Variante in das sogenannte Smart Home geschafft. Zurückhaltung findet man aufgrund ihrer analogen Grundbeschaffenheit allenfalls noch bei klassischen Einrichtungsmöbeln. Wie sich zumindest ein Teil davon ebenfalls in das vernetzte Zuhause integrieren lässt, demonstriert Bosch mit dem BML100PI. Das kompakte Modul (47 x 43 mm) soll bevorzugt an Regalen und Schränken angebracht werden, um von dort aus einen virtuellen Touchscreen auf die gewünschte Überfläche zu projizieren. Um entsprechende Wischgesten oder Touch-Befehle richtig zu erkennen, soll ein Laserstrahl konstant Zeile für Zeile des aufgebauten Bildes scannen.

Im Szenario von Bosch soll so etwa der Kleiderschrank zum persönlichen Assistenten werden, der seinem Schützling morgens an Termine erinnert, die zum Wetter passende Kleidung aussucht und nicht zuletzt auch neue Outfits bestellt, sofern erwünscht. Der Konzern richtet sich mit der Plug-And-Play-Lösung primär an Hersteller von smarten Haushaltsgeräten und Einrichtungsgegenständen, das Konzept könnte aber auch für klassische Händler reizvoll sein, die einen Schritt in Richtung vernetzte Filiale nehmen wollen. Über das Modul könnten zum Beispiel dynamisch Preise angezeigt und aktualisiert oder weitere Produktinformationen vom Kunden abgerufen werden. Die Technik soll im kommenden Jahr erhältlich sein.

Bildquelle: Bosch

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