3G-Regel

Konsequenter Schutz am Arbeitsplatz

Steigende Inzidenzen, neue Mutanten, volle Intensivstationen – die Corona-Pandemie hält uns alle weiterhin auf Trab. Wie können Unternehmen in all dem Chaos ihren Geschäftsbetrieb am Laufen halten und trotzdem ihre Mitarbeiter schützen?

Regeln am Arbeitsplatz

Am sichersten ist das Homeoffice - aber auch am Arbeitsplatz können Mitarbeiter geschützt werden und sich schützen.

Mit dem geänderten Infektionsschutzgesetz sind Ende November 2021 Regelungen in Kraft getreten, die auch den Arbeitsschutz betreffen. Mit dabei ist die Rückkehr der Homeoffice-Pflicht, um Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren. Wo dies nicht möglich ist, gilt für die Zusammenarbeit die 3G-Regel – d.h. konkret: Arbeitgeber und ihre Beschäftigten dürfen die Arbeitsstätten grundsätzlich nur betreten, wenn sie geimpft, genesen oder negativ getestet sind. Unternehmen müssen ihre Mitarbeiter über diese neuen Zugangsregeln informieren und kontrollieren, ob einer der drei Nachweise vorliegt.

Der Eco-Verband begrüßt die jüngst beschlossene Regelung für den Arbeitsplatz, „denn die Gesundheit der Mitarbeiter steht immer an erster Stelle“, betont Geschäftsführer Alexander Rabe und empfiehlt zugleich: „Mithilfe der Corona-Warn-App können Unternehmen die Nachweise der Beschäftigten datenschutzkonform kontrollieren, ohne dabei die personenbezogenen Daten zu speichern.“ Eine ergänzende Lösung hierzu bietet etwa das IT-Unternehmen Troido an. Mit dessen App Covidenz sei es nicht nur möglich, alle gängigen QR-Codes jedes Handys und Betriebssystems zu lesen, sondern auch den Status zu erfassen, wenn kein digitales Zertifikat vorliege. Die App dokumentiere den 3G-Status jedes Mitarbeiters sowie dessen Gültigkeit DSGVO-konform.

Dem Unternehmen Optimal Systems reicht 3G am Arbeitsplatz indes nicht aus, um seine Mitarbeiter vollumfänglich zu schützen. Denn nach heutigem Kenntnisstand können natürlich auch geimpfte Personen das Virus weitergeben und merken es vielleicht noch nicht einmal, weil sie nur schwache bis gar keine Symptome haben. Für Karsten Renz, CEO des ECM-Spezialisten, ist das Grund genug, das Testen nicht nur auf eine Personengruppe zu beschränken. Daher gibt es für alle Mitarbeiter der Berliner Zentrale ein tägliches Testangebot – zumindest für diejenigen, die derzeit überhaupt ins Büro kommen möchten. Denn am sichersten ist und bleibt das Arbeiten im Homeoffice: Dank digitaler Services und einer stabilen Netzinfrastruktur trägt dies dazu bei, die vor allem notwendigen Kontaktreduktionen in den kommenden Wochen zu ermöglichen. Schließlich will doch niemand den Heiligabend allein in Quarantäne verbringen.

Bildquelle: Getty Images

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