Neue Überwachungskamera bereits Bestandteil

M2M-Netzwerk von Panasonic

Der Elektronikhersteller Panasonic hat auf dem Mobile World Congress sein eigenes mobiles virtuelles Netzwerk (Mobile Virtual Network/MVN) vorgestellt – Produkte aus dem Geschäftsumfeld sollen sich so nahtlos mit der M2M-Cloud verbinden können. Im Rahmen dessen wurde auch das erste Produkt, dass das M2M-Netzwerk nutzen wird, präsentiert: die 4G-Überwachungskamera Nubo. Und auch Vodafone wurde bereits als Partner gewonnen.

Panasonic Nubo

Nubo ist die erste echte mobile Überwachungskamera mit 4G-Verbindung.

Das Unternehmen wird seine Produktlinien mit mobiler Konnektivität ausstatten und ihnen somit den Zugriff auf neue M2M-Cloud-Services ermöglichen, heißt es. Diese können Remote-Monitoring, Datensammlung und Analysen beinhalten.

Das erste Produkt, das das M2M-Netzwerk nutzen wird, ist Panasonic Nubo, die industrieweit erste mobil-verbundene 4G-Kamera. Die tragbare Kamera soll Aufzeichnungen auch an Orten ohne Stromanschluss und Wifi-Verbindung ermöglichen. Sie kommt zusammen mit einer App (für iOS und Android) für Steuerung und Überwachung, Add-Ons wie externen Akku- und Sensor-Packs und einem Cloud-Speichersystem auf den Markt. Sie soll ab dem 1. Quartal 2016 in Deutschland verfügbar sein. Laut dem Anbieter können Nutzer dank dieser umfassenden Lösung nahtlos Daten und Videos verwalten.

Um eine zufriedenstellende Netzabdeckung beim Start zu gewährleisten, ist Panasonic bereits in Gesprächen mit den führenden Mobilfunkanbietern. Vodafone wird in Europa der erste Partner sein, der Nubo mit einer 4G Machine-to-Machine (M2M) Netzwerkverbindung ausstattet, heißt es.

Spezielle M2M-Services

Darüber hinaus kündigte Panasonic zwei M2M-Services an, die das MVN ebenfalls nutzen. Remote-Projektor- und -Displaymonitoring ermöglicht die Fernüberwachung von herstellereigenen „Visual Produkten“, sodass Nutzer den problemfreien Betrieb sicherstellen können, heißt es. Leistungsdaten wie der An-/Aus-Status, die Lampenlebensdauer und die Temperatur werden über die Cloud übertragen und sollen so einen vorhersagbaren Wartungsbedarf und eine optimierte Produktlaufzeit ermöglichen. Entfallen sollen so Instandhaltungsarbeiten wie Lampenwechsel oder Filteraustausch.

Neuer Unternehmensbereich

Der Anbieter kündigt zudem die Gründung von Panasonic Business Software Solutions Europe an. Dieses Team geht aus DHL Digital Solutions hervor, ein Teil der Specialist Services UK von DHL, den Panasonic übernommen hat. Das neue Unternehmen bietet Software für die Steuerung und das Management von Logistik und Lieferketten.

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