Mit Hilfe von maschinellem Lernen wird beim Roboter-Mäher Indego die Erkennung von Hindernissen auf dem Rasen verbessert.
Mit Hilfe von maschinellem Lernen will Bosch beim Roboter-Mäher Indego die Erkennung von Hindernissen auf dem Rasen verbessern. Dabei werden sensorbasierte Daten wie Motorströme, Beschleunigung, Drehzahl und Ausrichtung ausgewertet. Bereits heute nutzt das Unternehmen die Daten des vernetzten Rasenmähers für eine verbesserte Hinderniserkennung.
Bisher konnte es zum Beispiel vorkommen, dass der Mäher höheren Rasen mit Gartenmöbeln oder Spielgeräten verwechselt. Rückmeldungen dieser Art werden analysiert und in eigenen Testgärten simuliert. Anschließend werden mit Hilfe klassifizierter Datensätze Algorithmen entwickelt. Sie überprüfen beim Mähen automatisiert eine große Zahl von Lösungsmöglichkeiten, damit der Indego bestimmte Situationen besser meistert. Nach erfolgreichem Praxistest steht das Software-Update für Verwender zur Verfügung. Bei den Connect-Modellen erfolgen Updates „over the air“.
Künftig soll jeder Mäher individuell lernen – und individuell Entscheidungen treffen. Das Gerät kann zudem per Amazon Alexa gesteuert werden kann. Den Mäher starten, stoppen oder parken soll ebenso einfach per Sprachbefehl funktionieren wie die Frage, wann das letzte Mal gemäht wurde oder wann der nächste Rasenschnitt fällig ist. Darüber hinaus würde das Gerät anhand einer Wettervorhersage aus dem Internet automatisch den besten Zeitpunkt für den nächsten Rasenschnitt ermitteln. Mit „Multiarea“ sollen zudem mehrere Gartenbereiche – zum Beispiel vor und hinter dem Haus – mit „Spotmow“ gezielt kleine Flächen gemäht werden.
Bildquelle: Bosch Power Tools