Das Gaming mit Smartphones soll für Senioren häufig der Türöffner zur digitalen Welt sein.
Insgesamt spielen in Deutschland mehr als 34 Millionen Menschen Computer- und Videospiele. Das gab der Game-Verband der deutschen Games-Branche auf Basis von Daten der Marktforschungsunternehmen GfK bekannt. Wie bei allen anderen Altersgruppen, würden dabei auch bei den über 60-Jährigen Frauen und Männern zu gleichen Teilen spielen. Am häufigsten griffen die Senioren zu Smartphone und Tablet.
Für viele Menschen ab 60 Jahren gehören laut Felix Falk, Game-Geschäftsführer, eine virtuelle Runde Skat, eine Aufbausimulation oder ein Kreuzwort-Rätsel heute ebenso zum Alltag wie das Lesen der Tageszeitung oder das Schauen der Nachrichten. Games seien dabei für ältere Menschen häufig der Türöffner zur digitalen Welt. Sie seien nicht nur zu Unterhaltungszwecken da, sondern würden auch die digitale Teilhabe ermöglichen. Nicht nur in der aktuellen Corona-Krise zeige sich, wie wichtig auch für ältere Menschen ein Zugang zur digitalen Welt sei.
Von 36,4 Jahren in 2019 sei das Durchschnittsalter der Gamer auf aktuell 37,5 Jahre gestiegen. Knapp die Hälfte seien Frauen (etwa 48 Prozent). Das hänge zum einen damit zusammen, dass die Zahl der Gamer ab 50 und 60 Jahren in Deutschland kontinuierlich steige. Zum anderen seien viele Spieler der ersten Stunde ihrem Medium treu geblieben und heute in diese Altersklasse einzuordnen.
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