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Mehr Durchblick in der Datenwolke

Die Cloud wird immer größer. Regelmäßig bringen neue Anbieter zusätzliche Dienste, vor allem Online-Speicher auf den Markt. Der größte Vorteil dabei: Meist gibt es ein Basisvolumen kostenlos. Doch das ist bei den Diensten nicht immer ausreichend.

Mehr Durchblick in der Datenwolke

Wer größere Datenmengen online nutzen will, muss den nicht mehr kostenlosen Zusatzspeicher buchen. Die Alternative: Er meldet sich bei mehreren Gratisdiensten an und verteilt die Dateien in der Cloud. Das ist zwar recht kostengünstig, verbessert aber nicht den Überblick über die online verfügbaren Dateien.

Doch inzwischen gibt es eine ganze Reihe von Mobil- und Webapps, die verschiedene Online-Festplatten sowie andere Dienste zusammenfassen. Für Android gibt es die sehr nützliche App Cloudii, die Dropbox, Google Drive, Box.und Microsoft Skydrive unter einer einheitlichen Dateimanager-Oberfläche zusammenfasst.

Die App ist allerdings nicht kostenlos. Google Play bietet lediglich eine 14-Tage-Testversion an, die durch einen In-App-Kauf freigeschaltet werden muss. Dabei gibt es allerdings keinen Festpreis, sondern die Wahl zwischen den drei Wunschpreisen 1,89 €, 2,89 € und 3,89 €. Die Nutzer können durch die Auswahl eines Preises ihre Zufriedenheit ausdrücken.

Eine ganz ähnliche App gibt es auch für die Touch-Oberfläche von Windows 8: Cumulo integriert die Speicherdienste DropBox, SkyDrive, Google Drive, Box und SugarSync. Sie läuft sowohl auf dem Windows 8 für x86/x64-Prozessoren als auch auf Windows RT für ARM-Prozessoren.

Diese Apps sind allerdings nur eine Art Dateimanager für den Zugriff auf Online-Festplatten. Doch es gibt zwei Webapps, die deutlich mehr Komfort bieten. Sie eignen sich vor allem für Vielnutzer der Cloud und integrieren auch Flickr, Picasa, Facebook Fotos, Instagram und andere Dienste.

Jolicloud nutzt ebenfalls die einfach zu verstehende und zu bedienende Dateimanager-Metapher. Der kostenlose Dienst bietet jedoch deutlich mehr. Auf der linken Seite können zahlreiche Services konfiguriert werden, die wie zum Beispiel Online-Festplatten, Soziale Netzwerke, Foto- Video- und Audiodienste oder Lesedienste wie Instapaper.

Nach dem Aufnehmen der Dienste in die Jolicloud können sämtliche dort angebotenen Informationen innerhalb der Oberfläche des Dienstes betrachtet werden. Sie werden dabei teilweise in Form von Kacheln oder Karten dargestellt. Allerdings unterstützte Dienst nicht alle Funktionen der von ihm eingebundenen Services.

ZeroPC integriert ebenfalls verschiedene andere Clouddienste. Er nutzt dafür jedoch einen anderen Ansatz und bietet sie auf einem Cloud-Desktop an. Er ist nach dem Beispiel des klassischen Windows-Desktops aufgebaut: Dienste werden als anklickbares Symbol angeboten.

Auch dieser Dienst bietet neben den Online-Festplatten einige andere Dienste wie Facebook, Instagram, Twitter oder Evernote an. Nach Integration der Wunschdienste durch einen Doppelklick auf “Cloud Connect” werden die entsprechenden Speicherdienste durch Doppelklick auf die Symbole für Dokumente, Musik, Videos oder Bilder verwaltet.

Doch der Dienst hat deutlich mehr Funktionen. So können mehrere Mailkonten abgerufen werden, und das integrierte Thinkfree-Office (eine Java-Anwendung) bietet die Bearbeitung von Textdokumenten, Kalkulationstabellen und Präsentationen im Office-Format an. Zusätzlich sind auch noch der Fotoeditor Pixlr sowie einige andere nützliche Hilfsprogramme eingebaut.

Wer das noch nicht ausreichend findet, der kann auch weitere Dienste als URL-Verknüpfuing auf dem ZeroPC-Desktop ablegen. Diese Dienste müssen dabei nicht in ZeroPC registriert sein, sondern sich lediglich für die Ausführung innerhalb eines iFrame in einem Browser eignen. Eine Vielzahl an erprobten Diensten findet sich im ZeroPC-Menü unten links in der Ecke des Desktops.

Bildquelle: Klicker / pixelio.de

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