IoT für Mikromobilität

Mehr Flexibilität für Micromobility-Sharing-Anbieter

Invers, ein Anbieter von automatisierten Fahrzeug-Sharing-Lösungen, hat seine „Cloudboxx“ an Zweiräder angepasst und deren Größe und Design für den Einsatz in Mopeds, E-Scooter und E-Bikes optimiert.

Flotte von E-Rollern

E-Roller, -Scooter und -Bikes sind gefragter denn je – die Anbieter setzen daher auf smarte IoT-Lösungen.

Der Markt für geteilte Mikromobilität wird weiter wachsen: waren Ende 2019 weltweit 23,9 Millionen Mopeds, Scooter und E-Bikes als Shared-Mobility im Angebot, werden es 2024 über 40 Millionen sein, so die Prognosen der Marktanalysten von Berg Insight. „Cloudboxx Mini“ soll Betreibern von Shared-Mobility-Diensten mit Mopeds, E-Scootern und E-Bikes zuverlässige Telematikeinheiten bieten, um aus Fahrzeugen eine smarte, teilbare Flotte zu machen.

Invers, ein Anbieter von automatisierten Fahrzeug-Sharing-Lösungen hat dafür seine „Cloudboxx“ an Zweiräder angepasst. Die neue Version biete die gleichen zentralen Funktionen wie die Vorgängerversion, sei aber in Größe und Design für den Einsatz in Mopeds, E-Scooter und E-Bikes optimiert und stelle die für diese Fahrzeuge relevanten Schnittstellen zur Verfügung, um das nahtlose Einbinden in Mobilitätsdienste zu ermöglichen.

Insbesondere drei Merkmale zeichnen laut Anbieter die Cloudboxx Mini als Lösung für geteilte Mikromobilität auszeichnen. Das erste sei die Backup-Batterie: Viele Betreiber von Shared Micromobility stehen vor der Herausforderung, Fahrzeuge wiederzufinden zu müssen, wenn deren Batterie leer ist oder entwendet wurde. Die neue Box enthalte daher eine integrierte Backup-Batterie, die für 40 weitere Stunden Signale des Fahrzeugs aussende und es damit auffindbar mache.

Zweitens biete sie eine erweiterte Bewegungserkennung: Beschleunigungssensoren melden, wenn ein Fahrzeug zum Beispiel umgefallen ist oder unautorisiert wegbewegt wurde, so dass Betreiber im Fall von Vandalismus oder Diebstahl reagieren können. Dabei lassen sich individuelle Funktionen einrichten, zum Beispiel das Auslösen eines Alarms, wenn ein parkendes Fahrzeug umgestoßen wird. Das dritte Merkmal sei die einfache Installation und Inbetriebnahme. Wichtig für das Anbringen der Telematikeinheit am Fahrzeug sei neben Größe und Design deren Stabilität und Lebensdauer. Die Lösung biete ein wasserfestes, robustes Gehäuse, das zudem sämtliche Antennen integriere. Betreiber können die Lösung daher flexibel an beliebiger Stelle am Fahrzeug anbringen und sofort nutzen. Die prägnant dokumentierten Programmierschnittstellen ermöglichten ihnen, die Box schnell und einfach in alle relevanten Softwareprozesse wie Buchungsabläufe oder Wartungs-Workflows einzubinden.

Die Lösung erlaube Micromobility-Sharing-Anbietern eine höhere Flexibilität im Flottenmanagement und im Definieren von Geschäftsmodellen. Sie können sollen so auf alle verfügbaren Fahrzeugdaten zugreifen und ihre Angebote frei skalieren können, sowohl mit weiteren Fahrzeugen oder Fahrzeugtypen als auch mit zusätzlichen Funktionen.

((Bildquelle: GettyImages/iStock/GettyImages Plus

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