Longreads für das Wochenende

Mehr Gehirntiere, weniger Milliardäre

Neues aus dem Handbrevier für Schreckensmänner. Nebst Namedropping mit Arno Schmidt, Hegel, Sun Ra und anderen.

  1. Das "Quantified Self Movement" wirkt im ersten Moment wie ein Club harmloser Freaks, die ihr Leben mit einer genau abgezirkelten Effizienz bewältigen möchten. Aber es könnten Schreckensmänner daraus werden, erzählt David Holmes in dieser SF-Kurzgeschichte.
  2. Mehr "Quantified Self": Wearables werden Awarables und erschaffen den Superhumanismus. Erreicht die Menschheit so eine neue Existenzform, in der dreifachen hegelschen Aufgehobenheit? Wird sie erhöht, erhalten und ersetzt zugleich?
  3. Der Afrofuturismus ist allerdings schon weiter. In Nigeria und Südafrika entwickelt sich auf der Basis von Vorläufern wie Sun Ra oder Samuel R. Delany eine kulturelle Melange aus Science Fiction, Technologie und DJ-Kultur, die eine genuin afrikanische Sicht auf Vergangenheit und Zukunft zum Thema hat.
  4. Ein Blick in die äußeren Bereiche unseres Sonnensystems: Der Kometenlander Philae könnte sich bald wieder melden.
  5. Ein Wort zu Europa: Dort tobt der Kampf Innovator gegen Regelungswahn.
  6. Großunternehmen haben andere Probleme: Ihre größten Schrecknisse sind die Angst vor Fehlern und eine niedrige Umwälzgeschwindigkeit, meint Steve Blank.
  7. Der Hype um die Digital-Milliardäre geht in die falsche Richtung, erläutert Jonathan Wai in Quartz. Wir sollten unsere Aufmerksamkeit mehr auf das eine Prozent der "Gehirntiere" (Arno Schmidt) richten.
  8. Infografik der Woche: Eine kleine algorithmische Hilfe für den Uhrenkauf.

Bildquelle: Thinkstock / istock

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