Mitarbeiterbindung per Feedback-App

Mehr Spaß bei der Arbeit

Arbeit, die keinen Spaß macht? Dem will das Start-up Honestly nun den Kampf ansagen. Mit der neuen „Engage App“ richtet man sich an Unternehmen und deren Mitarbeiter: Die Anwendung soll die Stimmung im Team wöchentlich auffangen und darauf aufbauend die Möglichkeit bieten, Motivation und Spaß an der Arbeit zu schaffen bzw. aufrechtzuerhalten.

Mehr Spaß an der Arbeit dank Feedback-App

Wie eine neue Feedback-App für Motivation und mehr Spaß an der Arbeit sorgt

„Dienst nach Vorschrift ist tödlich für jede Organisation, Leidenschaft für das Unternehmen und die Sache hingegen wirken Wunder“, sagt Mateo Freudenthal, Gründer und Geschäftsführer beim Kölner Start-up Honestly. „Mitarbeiter sind dann bereit zu leisten, wenn sie sich als Personen geschätzt fühlen. Es ist eine Sache des Managements und der Personalabteilung, sich ihre Rückmeldungen zu Herzen zu nehmen und dafür zu sorgen, dass der Spaß bestehen bleibt.“ Auch im eigenen Interesse, denn wer mit seinem Arbeitgeber zufrieden ist, ist produktiver und weniger wechselwillig.

Vor diesem Hintergrund wurde die neue App entwickelt. Die Anwendung fragt in neun Haupt- und diversen Unterkategorien wöchentlich die Zufriedenheit der Mitarbeiter ab. Ob Gehalt, Work-Life-Balance, interne Kommunikation oder persönliche Weiterentwicklung: Per E-Mail, Web- oder Mobile-App beantworten die Mitarbeiter innerhalb von rund 30 Sekunden sechs Fragen rund um ihr Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Zudem können Unternehmen eigene Umfragen erstellen – und Teammitglieder jederzeit auch eigene Anregungen abseits der Fragen einbringen.

Rückmeldungen in Echtzeit

Die Ergebnisse werden anonymisiert in eine Datenbank eingespeist und in Echtzeit mittels anpassbarem Dashboard an die Personalabteilung und das Management übertragen – gemäß europäischer Datenschutzrichtlinien. Der „Employee Engagement Score“ zeigt laut Hersteller dann sofort den durchschnittlichen Zufriedenheitswert der Mitarbeiter an, jede Kategorie kann auch detailliert eingesehen werden. Damit sei die App klassischen Mitarbeiterbefragungen überlegen. Denn diese werden zumeist nur einmal jährlich durchgeführt und weisen folglich häufig Lücken und veraltete Daten auf. „Wenn meine Mitarbeiter bereits im Februar unzufrieden sind, aber erst im November die Chance bekommen, ihre Wünsche zu äußern, sind sie bis dahin vielleicht schon längst bei einem anderen Arbeitgeber unter Vertrag – oder schlicht demotiviert“, erläutert Freudenthal.

In Kürze sollen innerhalb der App weitere Funktionen bereitstehen, beispielsweise Datenvisualisierungen per Heatmaps oder Freitextanalysen. Ebenfalls sind je nach Bereich und Score automatisierte Optimierungsvorschläge geplant, damit Unternehmen das Beste aus der Arbeit machen können.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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