Viele Aufgaben bei der Arbeit beginnen mit einer Idee, die strukturiert, ausgearbeitet und oft auch visualisiert werden muss. Mindmapping ist eine praktische und interessante Technik für die Darstellung von Plänen und Projekten. Geübte “Mindmapper” nutzen sie für das Entwerfen und Planen von Konzepten, für Mitschriften in Meetings und Konferenzen sowie als Präsentationstechnik.
Das Prinzip einer Mindmap ist ganz einfach: In die Mitte eines Blattes im Querformat steht der zentrale Begriff bzw. das Thema der Mindmap. Darum werden im Uhrzeigersinn weitere (weniger zentrale) Begriffe aufgeführt. Sie hängen an Linien, die vom Zentralbegriff abzweigen. Jeder Begriff kann auf andere verzweigen.
Besonders komfortabel ist eine Mindmapping-Software. Mit ihr lässt sich eine Mindmap in beliebiger Größe anlegen und dank spezieller Mindmap-Objekte ist Arbeit mit der Maß einfacher und komfortabler als bei vielen Zeichenprogrammen.
Mindmeister
Mindmeister ist eigentlich ein Webservice, der einen Editor zum Zeichnen von Mindmaps anbietet. Die Apps für iOs und Android arbeiten mit dem kostenlosen Basic-Account. Er besitzt alle grundlegenden (aber ausreichenden) Mindmapping-Funktionen inklusive des Imports von Mindmaps in verschiedenen Formaten. Allerdings ist das Speichern in der Cloud auf drei Mindmaps begrenzt. Das lokale Speichern auf dem Mobilgerät ist dagegen nicht beschränkt. Die unbegrenzte Personal-Version kostet sechs Euro im Monat und bietet unter anderem auch den Upload von Bildern.
SimpleMind
SimpleMind ist eine App für iOS und Android, die als kostenlose Version und in einer sechs Euro teuren Premium-Version gibt. Der Funktionsumfang des Gratis-Mindmappers ist für Einsteiger völlig ausreichend, die kostenpflichtige App verwirklicht weitere Möglichkeiten wie Links, Umgestaltung der Elemente, Funktionen für die Suche, den Druck sowie den Import und Export von und nach gängigen Dateiformaten. Außerdem gibt es eine Anbindung an Dropbox. Interessant für Nutzer von Desktop-PC: Für 30 Euro gibt es Versionen für den Mac und den Windows-Desktop.
iThoughts
iThoughts ist mit knapp acht Euro eine recht teure App, die allerdings beim Funktionsumfang und der Bedienerfreundlichkeit locker mit deutlich teureren Programmpaketen mithalten kann. Außerdem kann die App die Mindmaps aus allen bekannten Mindmappern inklusive Mindmananger importieren. Auch Cloud-Funktionen sind eingebaut, die Maps können mit Dropbox synchronisiert werden.
MindBoard
MindBoard gibt es nur für Android und in zwei Versionen: Einmal für Tablets und einmal nur für das Galaxy Note mit S-Pen. Die App verwirklicht ein anderes Konzept beim Zeichnen der Mindmaps als die bisher vorgestellten Apps: Mindmaps werden mit Freihand-Zeichenfunktionen auf das Display gebracht. Das Prinzip ist ganz einfach: Rechteck zeichnen und beschriften, zweites Rechteck zeichnen und beschriften und dann eine Verbindungslinie zeichnen. Die App verwandelt das automatisch in die entsprechenden Mindmap-Elemente.
Mindomo
Mindomo ist eine kostenlose App für iOS und Android, die einen ähnlich großen Funktionsumfang wie iThoughts bietet. In der kostenlosen Version können allerdings nur maximal drei Mindmaps angelegt werden. Wer mehr will, muss mindestens 36 Euro pro Halbjahr für eine der Business-Versionen bezahlen. Dafür gibt es einen mehr Speicherplatz sowie Import und Export. Eine Besonderheit: Die Business-Versionen umfassen auch eine Desktop-Version für Mac und Windows, die allerdings auf Basis von mit Adobe Air arbeitet.
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