Je besser das Selfie-Foto, desto schöner war der Ausflug.
Das Crowdfunding des kleine Quadrocopter Zano ist bei Kickstarter ein großer Erfolg. Die Entwickler des britischen Unternehmens Torquing wollten auf der Plattform Kickstarter 125.000 britische Pfund einsammeln, nun sind es fast 2 Millionen geworden. Die Mini-Drohne macht Fotos und Videos aus der Luft, gesteuert werden soll sie per Smartphone.
Keine revolutionäre Idee. Das Projekt Nixie war da wesentlich innovativer: Die Mini-Drohne wird wie eine Uhr getragen und hebt vom Handgelenk ab. Der Hype um fliegende Foto- und Videomaschinen zeigt aber, dass es eine große Zielgruppe gibt, die ihre spektakulären Outdoor-Aktionen am Wochenende möglichst professionell filmen und digital teilen möchte. Wer es braucht und mitfinanzieren möchte: Hier geht es zum Projekt mit vielen schönen Videos.
Spenden kann man ab 5 brit. Pfund, ab 139 brit. Pfund wird ein Gerät versprochen, ca. 177 Euro. Schon im Juni soll Zano verfügbar sein.
Was kann Zano?
Die Drohen Zano ist 6,5 x 6,5 Zentimeter klein und 55 Gramm leicht und soll Hindernisse dank Infrarotsensoren umschiffen. Die HD-Kamera macht Bilder und Videos in einer Auflösung von 5 Megapixeln.
Die Kamera hat zwar ein System zur Bildstabilisierung, allerdings dürfte das kleine Fluggerät schon bei Wind Probleme bekommen. Die versprochene Folgefunktion reicht aus, um dem verbundenen Smartphone und seinem Besitzer bei Geschwindigkeiten bis ca. 40 km/h zu folgen. Verloren gehen kann sie nicht, denn bei schwindender Akkuladung kommt sie automatisch brav zur Ladestation zurück.
Schwacher Akku
Für kleine Geräte gilt allerdings: Der Akku ist schwach. Mit einer Akkuladung kann Zano laut Planung nur 10 bis 15 Minuten lang fliegen. Aber das reicht ja für ein Selfie. Und ist ja irgendwie doch besser als die peinliche Selfie-Stange, die neuerdings auch deutsche Städte erobert.
Bildquelle: Torquing