In Zeiten des stetig wachsenden Online-Handels sollten stationäre Stores vermehrt auf Schnittstellentechnologien wie Digital Signage zurückgreifen.
Spätestens mit den Lockdowns haben die meisten Einzelhändler verstanden, dass unmittelbare Markenkommunikation zwischen Händler und Konsument entscheidend ist. Die wichtigste Frage lautete: Wie schaffe ich es, meine Markenbotschaften auch bei verschlossenen Ladentüren emotional und direkt an den Passanten zu kommunizieren? In sich stets verändernden Zeiten braucht es flexible Lösungen, auf denen die spezifischen Markenbotschaften, Angebote, Hygienemaßnahmen und Co. kommuniziert werden können. Richtig implementiert mithilfe von Experten wie 4Dmagic können Digital-Signage-Lösungen (DS) genau das bieten. Und sie bieten Händlern wie Kunden etwas.
Was sieht der Kunde als erstes? In erster Linie machen Digital-Signage-Module in den Außenfassaden eines Geschäfts auf die Marke aufmerksam – im Idealfall beschließt ein Passant, das Geschäft zu betreten. Wird er schon außen emotional berührt, führt der Weg geradewegs auf die Ladenfläche. Die Customer Experience beginnt also schon, bevor der Kunde überhaupt einen Fuß ins Geschäft gesetzt hat – und auch dann, wenn er den Laden nicht betreten kann.
Von hier an wird er auf seiner „Reise“ durch das Geschäft von verschiedenen Botschaften begleitet. Das können Markenbotschaften sein, aber auch gezielte Angebote, Size Guides oder Smart Table mit EAN-, QR- oder RFID- Schnittstelle, an die man das Produkt nur zu halten braucht, um die Mehrwertinformationen zu bekommen. Ziel von Digital Signage ist es, den Kunden beim Einkauf zu unterstützen und ihm ein emotionales Erlebnis zu bieten.
Und die Händler? Diese erwecken mittels bildstarker DS-Lösungen die Aufmerksamkeit der Passanten und erhöhen die Visibilität und Attraktivität ihres Geschäfts. Je mehr Kunden auf der Ladenfläche sind, desto höher sind die Verkäufe – unabhängig, ob direkt im Store oder dank Schnittstelle zum Online-Shop später online. Die Ausstattung eines Geschäfts mit Digital-Signage-Technologien ist auch relativ investitionsarm, weil bereits vorhandener Content wie Werbevideos einfach auf die Module gespielt werden kann.
Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 1-2/2021. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.
Ein geeignetes Content-Management-System (CMS) vereinfacht die Bespielung der unterschiedlichen Devices enorm. Vor allem, wenn Händler wechselnde Angebote machen, spielt ein bedienfreundliches CMS eine besondere Rolle, denn Hardware allein macht noch keine attraktive Ladenfläche. Der große Vorteil von DS-Lösungen liegt gerade in der Anpassung von Content in Echtzeit, die den Kunden auf ganz unterschiedliche Art zum Kauf anregt. Auch ganzheitliche Beratung ist Händlern ans Herz gelegt, denn nur eine vollkommene Customer Experience führt zu höheren Verkäufen. Im Endeffekt erfüllt Digital Signage nur dann seinen Zweck, wenn die Devices an den richtigen Orten angebracht sind und die Technik funktioniert, d.h. die sauberste Gesamtlösung gegeben ist.
Es ist davon auszugehen, dass gerade in Zeiten des stetig steigenden Online-Handels stationäre Stores vermehrt auf Schnittstellentechnologien wie Digital Signage zurückgreifen werden. Sie ermöglichen es, mit minimalem Aufwand maximale Wirkung bei Konsumenten zu erzeugen, den stationären Einkauf mit dem E-Commerce zu verbinden und nachweislich die Customer Journey und damit letztlich auch die Verkäufe zu steigern. Mit Digital Signage gewinnen alle.
Bildquelle: 4Dmagic