Voraussetzung: Echte Integration

Mit Business-Apps papierlos arbeiten

Unternehmen kommen heute um die Themen Digitalisierung und Mobility nicht mehr herum und die Nachfrage nach integrierten Lösungen im B2B-Bereich ist weiterhin ungebrochen. Voraussetzung für die Einführung solcher Technologien ist aber das Vorhandensein einer echten, herstellerneutralen Integration.

Arbeiten mit Apps

Speziell dort, wo man auf manuelle und nicht IT-gesteuerte Prozesse trifft, bietet das Arbeiten mit Apps Verbesserungspotential.

Denn die daraus resultierenden positiven Effekte ergeben sich nur durch eine vollständige Anbindung von bestehenden IT-Systemen wie Enterprise Resource Planning (ERP), Customer Relationship Management (CRM) oder SAP an mobile Anwendungen. Nur so können komplexe Unternehmensprozesse automatisiert und nahtlos auf höchstem Niveau gewährleistet werden.

Die Einsatzgebiete mobiler Apps sind nahezu endlos – und zwar branchenübergreifend: ob automatische Steuerung einer Maschine, Management der Lieferkette oder mobile Vereinfachung stationärer Business-Prozesse. Insbesondere die Nachfrage nach Business-Apps steigt rasant weiter. Schwierig sind hierbei nach wie vor die Anbindung an ein System oder eine Datenbank sowie der mobile Zugriff auf die jeweiligen Daten und Informationen.

Lückenlose Rückverfolgbarkeit

Ein integrierter Software-Ansatz ist für die Business-Apps dabei entscheidend, denn nur eine integrierte Lösung auf Basis einer modularen Software-Architektur ermöglicht eine lückenlose Rückverfolgbarkeit sowie hundertprozentige Transaktionssicherheit ins führende System. Zudem sollte sich die Lösung durch Skalierbarkeit, Stabilität und Performance auszeichnen. Die Echtzeitfähigkeit gewährleistet, immer den tatsächlichen Stand verfügbar zu machen. Der Hybridmodus (On- und Offline-Betrieb) ermöglicht ein unterbrechungsfreies Arbeiten. So kann ein zuverlässiges und kontinuierliches Arbeiten bei schlechter oder sogar ohne Internetverbindung (mobile Daten, WLAN) garantiert werden. Letztlich ermöglicht die Verwendung von Standardkomponenten ein Go-live innerhalb weniger Tage und macht somit eine teure IT-Projektberatung überflüssig.

ERP als steuernde 
Instanz

Bei mobilen Business-Apps müssen sämtliche Daten zeitnah aus einem führenden ERP-System einer Anwendung zur Verfügung stehen. Viele Anbieter setzen dabei auf Punkt-zu-Punkt-Ansätze, wie auch SAP mit Fiori, geraten aber damit schnell an ihre technologischen und budgettechnischen Grenzen. Benötigt wird deshalb eine Kommunikationsplattform, die Daten aus sämtlichen Backends auf die Smartphones bringt und umgekehrt. Hierbei ist es völlig unerheblich, woher die Daten kommen und wohin sie gehen (Android, iOS, Windows etc.). Die modulare Software-Architektur der Membrain GmbH bietet diese Art von Datendrehscheibe, da eine problemlose und integrierte Anbindung von Drittsystemen wie Web Services, Exchange oder auch Steuerungen bereits vorhanden ist. Der Kommunikations-Server ist plattformunabhängig und verfügt über eine zertifizierte SAP-Schnittstelle. Daten werden bidirektional vom führenden ERP-System verwaltet und beliebigen Frontends, wie mobilen Geräten, Terminals oder Maschinen, zur Verfügung gestellt. Das ERP-System wird hierbei als steuernde Instanz verwendet.

Blick in die Praxis

Auch das Thema „Cloud“ spielt bei Business-Apps ein wichtige Rolle. Verfügbare Cloud-Konnektoren ermöglichen eine schnelle Anbindung an den Kommunikations-Server – z.B. an die SAP Cloud Platform, eine eigene Cloud oder lokal im eigenen Rechenzentrum. Das sorgt für Flexibilität und Performance sowie eine sichere Anbindung mobiler Geräte in die IT-Landschaft des Unternehmens.
Getrieben von der Echtzeitfähigkeit sowie der medienbruchfreien Dokumentation von Prozessen gewinnt der Bereich „Business-Apps“ zunehmend an Bedeutung. Oberstes Ziel sind hier die Effizienzsteigerung, Verbesserung und Automatisierung bestehender Prozesse sowie ein papierloses Arbeiten. Speziell dort, wo man auf manuelle und nicht IT-gesteuerte Prozesse trifft, bietet das Arbeiten mit Apps Verbesserungspotential. So sieht man beispielsweise im Bereich „Lead-Verwaltung/Lead-Management“ heute immer noch größtenteils auf Messen und Events die Dokumentation per „Stift und Zettel“ inklusive eines anschließenden händischen Eingabeprocedere. Dies ist nicht nur zeitaufwendig und erfolgt häufig mit einer zeitlichen Verzögerung, sondern ist aufgrund von möglichen Tippfehlern oder Unlesbarkeit auch noch besonders fehleranfällig. Dieser Medienbruch kann durch eine mobile App eliminiert werden. Kontaktdaten werden in Echtzeit automatisch erfasst und ins ERP-System inklusive Datenbankabgleich übernommen.

Auch im Helpdesk-Bereich können Apps bei der kompletten Abwicklung eines Tickets und automatischen Dokumentation im ERP helfen. Eingehende Tickets werden dabei automatisch nach Datum und Priorität sortiert und abgearbeitet – transparent und nachverfolgbar. Ein weiteres Beispiel kommt aus dem Bereich Sales und der Angebotserstellung. Mithilfe einer Sales-App lässt sich direkt in einem Verkaufsgespräch ein individuelles Angebot erstellen und mit wenigen Klicks direkt an den Kunden versenden.

Geschäftsalltag für das mobile Büro

Der Erfolg von Apps im B2C-Bereich wird auch im Business-Bereich Einzug halten. Wichtige Anforderung an die Lösung sind dabei Transaktionssicherheit ins ERP-System, unterbrechungsfreies Arbeiten, Rückverfolgbarkeit und Fehlervermeidung sowie das Sicherstellen von Workflows. Es bedarf einer flexiblen Software-Architektur, einer modularen Plattform, Echtzeitfähigkeit, Skalierbarkeit sowie eines integrierten Ansatzes. Den Einsatzbereichen sind dabei keine Grenzen gesetzt – Buchungen von Geschäftsreisen, Erfassung von Arbeitszeiten oder Leads, automatisch generierte Angebote, Meldungen von Urlaubsanträgen oder Krankschreibungen etc. – Business-Apps decken den gesamten Geschäftsalltag für das mobile Büro der Zukunft ab.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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