Bis Montagabend fallen viele Züge aus, die Straßen sind umso voller – da arbeiten viele lieber von daheim aus.
Millionen Deutsche kommen aufgrund des Bahnstreiks aktuell nicht wie gewohnt an ihren Arbeitsplatz oder zu anderen geplanten Terminen. Jetzt stellt eine tagesaktuelle Civey-Umfrage im Auftrag des Eco-Verbands fest, dass wieder vermehrt die Nutzung digitaler Technologien und Anwendungen wie beispielsweise Videokonferenzen das Mittel der Wahl sind, um diese Situation zu kompensieren.
Besonders bei den jüngeren Deutschen (18- bis 29-Jährige) setzt rund jeder Vierte (25,7 Prozent) im Moment verstärkt auf Videokonferenzen und andere digitale Tools, um auch während des Bahnstreiks arbeiten zu können oder geplante Termine stattfinden zu lassen. Auch 22,9 Prozent der Führungskräfte in Unternehmen ersetzen aktuell geplante Reisen durch digitale Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Insgesamt gaben in der Umfrage 14 Prozent aller über 18-Jährigen an, aufgrund des Bahnstreiks vermehrt digitale Technologien wie Videokonferenz-Tools zu nutzen, um beispielsweise auch von zuhause aus arbeiten zu können.
„In den Hochzeiten der Corona-Pandemie mussten viele Menschen von zuhause arbeiten und konnten nur dank digitaler Technologien und Anwendungen ihren Tätigkeiten nachkommen, Meetings abhalten oder sich mit Freunden und Verwandten besprechen. Um die Folgen des Bahnstreiks abzufedern, sehen wir jetzt wieder den vermehrten Einsatz dieser digitalen Angebote, um auch im Homeoffice produktiv sein zu können“, kommentiert Eco-Geschäftsführer Alexander Rabe. Digitale Infrastrukturen seien für eine funktionierende Wirtschaft und die Gesellschaft immer wichtiger. Die Stärkung eines funktionierenden Ökosystems aus digitalen Infrastrukturen und Services sollte daher hohe Priorität für eine vorausschauende Standortpolitik auf Bundes- und Landesebene haben. Dazu zähle der schnelle Ausbau von Gigabitinfrastrukturen, 5G-Netzen genauso wie die Schaffung wettbewerbsfähiger Standortbedingungen für Rechenzentren in Deutschland.
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