Mobile Fakten rund um Internet und Telekommunikation

Mobile Business in Ungarn

MOBILE BUSINESS blickt ins Ausland und sammelt mobile Fakten – diesmal geht es nach Ungarn.

MOBILE BUSINESS sammelt mobile Fakten über den Donaustaat Ungarn.

Sziasztok!“ und ein freundliches Hallo aus Ungarn. Der Binnenstaat in Mitteleuropa ist nicht nur aufgrund seiner Landschaft – z.B. mit dem berühmten Plattensee (Balaton) – ein beliebtest Touristenziel, sondern zeichnet sich auch durch seine mondäne Hauptstadt Budapest aus. Diese ist mit über 1,7 Millionen Einwohnern (Stand Januar 2013) die neuntgrößte Stadt der Europäischen Union und liegt direkt an der Donau. Bekannte Wahrzeichen der Stadt sind u.a. das Hotel Gellért mit seinem Thermalbad sowie das Budaer Burgviertel, das seit 1987 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes steht.

Doch wie schaut es eigentlich IT-seitig in dem Land im Herzen von Europa aus? MOBILE BUSINESS hat Ungarn einmal genauer unter die Lupe genommen und ein paar mobile Fakten zusammengetragen. 

  • Ende 2014 gingen viele ungarische Bürger auf die Straße und protestierten gegen eine von der Regierung geplante Internet-Steuer – mit Erfolg, denn vorerst ist die geplante Einführung vom Tisch.
  • Laut Open Signal ist der Anteil der Dual-SIM-Smartphones in Europa vor allem in Ungarn mit 25 Prozent besonders hoch.
  • Prezi, ein ungarischer Anbieter der gleichnamigen Präsentations-Software, hat sein Angebot um die Video-App Nutshell Camera erweitert. Diese fasst drei hintereinander aufgenommene Bilder zu einem Mini-Film zusammen, der wiederum mit anderen geteilt werden kann.
  • Ungarn hat ein gut ausgebautes Mobilfunknetz, das von drei großen Mobilfunkanbietern bereitgestellt wird: Magyar Telekom, Pannon GSM sowie Vodafone.
  • Auf ungarischen Autobahnen gilt die Mautpflicht – Fahrer können die sogenannte E-Vignette u.a. per SMS von unterwegs beantragen. Für einen Pkw beträgt die Monatsgebühr 4.780 Forint, was rund 16 Euro entspricht.
  • Laut Statista lag der Anteil der Internet-Nutzer an Ungarns Gesamtbevölkerung im Jahr 2014 bei 78 Prozent.
  • Die ungarische Entwicklergruppe L!ber 8 entwickelte ein smartes Armband mit E-Ink-Display. Die monochromen E-Ink-Bilder kann der Nutzer selbst erstellen und dann per NFC vom Smartphone auf das Armband-Display übertragen.
  • Weil ihm ein winziges Detail seines neuen iPhone 6 nicht passte, griff ein ungarischer Apple-Fan kurzerhand zur Schleifmaschine. An einem Platz an der Donau – mit Blick auf das ungarische Parlament – feilte er den hervorstehenden Teil der Smartphone-Kamera einfach weg. Seine Aktion kommentierte er zufrieden mit den Worten: „Making a good design better.“


Bildquelle: Thinkstock/ iStock

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