Mit Fitness-Tracker und Apps gut ausgerüstet

Mobile Trends für Sport & Fitness

In Kooperation mit dem Trendforschungsunternehmen TRENDONE präsentiert MOBILE BUSINESS die neuesten Trends zu Sport & Fitness

  • Mit dem System „Cobi" des Start-ups iCradle wird jedes Fahrrad smart.

  • Mithilfe der Gesundheits-App „Pact Health" können Versicherte ihre sportlichen Aktivitäten aufzeichen und Krankenkassenbeiträge senken.

  • In Form eines Wettstreits animiert der Fitness-Tracker von Jaha den Nutzer dazu, sich körperlich zu Betätigen.

  • Gymtrack bietet Fitnessstudios und Sportlern die Möglichkeit über Kopfhörer Trainingstipps zu nutzen.

  • Die App „Nudge Kick" blockiert solange ausgewählte Apps, bis der Nutzer sein festgelegtes Sportpensum absolviert hat.

  • In Kooperation mit Salesforce entwickelt Philips, das Radbound University Medical Center, ein tragbares medizinisches Gerät zur Aufzeichnung von Gesundheitsdaten.

Integriertes System macht jedes Fahrrad smart
Das Frankfurter Start-up iCradle hat mit „Cobi“ ein System für Fahrräder vorgestellt, das mithilfe eines Smartphones das Fahrrad um unzählige Funktionen erweitert. Zum Kit gehören unter anderem automatische Rückblinker, ein dynamisches Frontlicht, ein Bedienpanel, Diebstahlschutz und eine 6.000-Milliamperestunden-Ladestation, die alle Geräte vernetzt und zudem das Smartphone auflädt. Neben diversen Schnittstellen, unter anderem für Fitnesstracking, Navigation und Beleuchtung, können für „Cobi“ auch eigene Apps entwickelt werden, die auf eine Vielzahl von Sensoren zurückgreifen können.

Durch Sport die Versicherungsgebühren senken
„Pact Health“ von Pact ist eine Gesundheits-App, mit der Patienten Selbstbehalte als Versicherungsnehmer reduzieren können. Sie verfolgt die sportlichen Aktivitäten des Kunden und senkt den von ihm zu zahlenden Beitrag um fünf US-Dollar pro Lauf oder Fitnessstudiobesuch. Lässt der Nutzer das Training ausfallen, erhöht sich der Beitrag wieder um fünf US-Dollar. Insgesamt kann sich der Nutzer pro Jahr 1.300 US-Dollar an zusätzlichem Versicherungsschutz erarbeiten, wodurch auch der Arbeitgeber Kosten spart. Das Angebot kann von Firmen in Anspruch genommen werden, wobei ihnen genaue Berechnungen angeboten werden.

Fitness-Tracker motiviert durch Wettbewerbe
Das kalifornische Start-up Jaha hat den derzeit kostengünstigsten Fitness-Tracker auf den Markt gebracht und motiviert Nutzer zu körperlicher Betätigung mithilfe von Wettstreits anstelle von Zahlen. Während die meisten Fitness-Tracker Nutzer mit Daten zu ihrem Fortschritt überwältigen und sie damit demotivieren, lassen der Jaha-Tracker und die zugehörige mobile Anwendung die Nutzer gegen Freunde oder bekannte Persönlichkeiten antreten. Die Anwendung verfügt zudem über einen Chat-Dienst, sodass anhand von GPS-Daten sportliche Partner in der aktuellen Umgebung ausgemacht werden können.

Work-Out-Tracking für Sportstudios
Das kanadische Unternehmen Gymtrack bietet Fitnessstudios und deren Kunden ein System aus kleinen Messgeräten an, die das Training jedes Einzelnen speichern und kontrollieren. Die Messgeräte können in alle gängigen Fitnessgeräte gesteckt werden und sind so in der Lage, die jeweilige Übung zu erkennen. Über Kopfhörer werden dem Sportler während des Trainings Hinweise und Tipps durchgegeben und die als Nächstes anstehende Übung wird beschrieben. Die gespeicherten Daten werden von einem Trainer analysiert. Dieser passt daraufhin das Sportprogramm an die individuellen Bedürfnisse und Fortschritte an.

App-Verbot motiviert zum Sport
Die Smartphone-App „Nudge Kick“ blockiert ausgewählte Apps, damit der Nutzer animiert wird, Sport zu treiben. Laut Angaben der App-Entwickler brauchen Menschen einen Anreiz, um ihren inneren Schweinehund zu überwinden. „Nudge Kick“ ermöglicht es daher, Fitnessziele auszuwählen und zu bestimmen, welche Apps bis zum Erreichen des Tagesziels – dies kann etwa eine bestimmte Joggingstrecke oder der Besuch im Fitnessstudio sein – blockiert werden sollen. Die App blockiert daraufhin Apps wie Facebook, Twitter und WhatsApp, um den Nutzer nicht von seinem Tagesziel abzulenken und ihm mit dem App-Verbot einen Anreiz zu geben, seine Ziele zu erreichen.

Ärztlich verschriebener Gesundheitstracker
Philips, das Radboud University Medical Center und Salesforce kooperieren, um ein tragbares medizinisches Gerät zu entwickeln, mit dem chronisch erkrankte Personen Gesundheitsdaten sammeln können. Das Gerät wird den Patienten von ihrem Arzt verschrieben, am Körper getragen und sammelt auf diese Weise Daten über den körperlichen Zustand. Die Daten sind in einer Cloud gesichert, zu der nur das medizinische Personal Zugang hat. Speziell entwickelte Apps helfen dem Patienten zudem dabei, mit seinem Arzt zu kommunizieren und den eigenen Gesundheitszustand zu überwachen.

Mehr Micro-Trends aus dem Mobile Business im TRENDONE-Trendexplorer


Bildquelle: Thinkstock/iStock; TRENDONE

 

 

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