Geländewagen mit dem Smartphone steuern

Mobile Trends im Automotive-Bereich

In Kooperation mit dem Trendforschungsunternehmen TRENDONE präsentiert MOBILE BUSINESS die neuesten Trends zum Thema Automotive

  • Land Rover hat einen Prototypen eines Autos entwickelt, das der Fahrer von außen mit dem Smartphone steuern kann.

  • Onym Beacon ermöglicht Sehbehinderten über iBeacon-Technologie die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel.

  • Siemens AG hat ein Radarsystem entwickelt, das die Verfügbarkeit von Parkplätzen über Sensoren an Laternenpfählen scannt.

  • Leo Burnett Germany hat für Fiat ein digitales Billboard entwickelt, das Autos beim Einparken hilft und damit für die Parkassistenten der Marke werben soll.

  • BMW integriert die Familien-App „Life360" in seine Fahrzeuge und ermöglicht Familienmitgliedern so die direkte Kommunikation über das Fahrzeugsystem.

Geländewagen mit dem Smartphone steuern
Land Rover hat den Prototyp eines Autos entwickelt, das der Fahrer von außen mit dem Smartphone steuern kann. Mögliche Anwendungsgebiete sind das Ein- und Ausparken sowie Rangiermanöver im Gelände und in Extremsituationen, für die eine gute Übersicht nötig und ein Blick von außen auf das Fahrzeug von Vorteil ist. Bei der Smartphone-Steuerung kann das Fahrzeug aus Sicherheitsgründen nur Schrittgeschwindigkeit fahren und der Fahrer darf nicht weiter als zehn Meter vom Fahrzeug entfernt sein. Zudem kann der Prototyp um 180 Grad wenden und nutzt dafür u. a. Kameras, Radar und Lidar.

iBeacons helfen Blinden beim Busfahren
Die rumänische Technologiefirma Onyx Beacon nutzt eine weiterentwickelte Variante von Apples iBeacon-Sender, um Sehbehinderten die Nutzung öffentlicher Transportmittel zu erleichtern. Bereits 50 Meter vor den Haltestellen kommunizieren 500 umgerüstete Busse in Bukarest mit den Smartphones von Sehbehinderten. Eine Stimme nennt dabei die Buslinie und die Fahrtrichtung des Busses. Auch Fahrplaninfos können abgerufen werden. Ein Content-Management-System ermöglicht es den Verkehrsbetrieben zudem, alle Daten in der Cloud zu verwalten und zu aktualisieren.

Parkplatz mit dem Smartphone finden
Die deutsche Siemens AG hat ein Radarsystem entwickelt, das die aktuelle Verfügbarkeit von Parkplätzen über Sensoren an Laternenpfählen selbstständig scannt und an einen Server weitergibt. Die so gesammelten Daten sollen in Apps integriert werden. Das System soll zunächst u. a. in München und Berlin getestet werden. Nach Aussage von Siemens geht es hier vor allem um den Umweltschutz: Erfährt ein Autofahrer vor dem Losfahren beispielsweise, dass die Parkplatzsituation kritisch ist, kann er sich für eine Alternative entscheiden und damit Zeit und Benzin sparen.

Werbetafel hilft beim Einparken
Leo Burnett Germany hat für Fiat ein digitales Billboard entwickelt, das Autos beim Einparken half und damit für die Parkassistenten der Marke werben sollte. Das Billboard wurde in Berlin installiert und zeigte eine Person, die situativ auf vor ihr einparkende Fahrzeuge reagierte und anzeigte, wie viel Platz vor und hinter dem jeweiligen Auto noch zur Verfügung stand. Grundlage für die Anzeige waren Messungen des hinter der Parklücke stehenden Autos, das mit Ultraschallsensoren ausgestattet war. Nach dem Rangieren löste das Billboard auf, wer hinter der Aktion steckte, und wies auf das „coole Einparken“ mit Autos von Fiat hin.

BMW stellt direkten Draht zur Familie her
BMW integriert die populäre Familien-App „Life360“ in BMW- und MINI-Fahrzeuge, um Familienmitgliedern die Möglichkeit zu geben, direkt über das „BMW ConnectedDrive“- oder „MINI Connected“-System des Fahrzeugs miteinander zu kommunizieren und Standorte auszutauschen. Nach Installation der App auf dem Smartphone und Bluetooth-Aktivierung können die Nutzer Gruppen einrichten, um innerhalb dieser miteinander zu telefonieren oder zu chatten. Die Gruppenmitglieder können sich wahlweise auch ihren Standort übermitteln und sich von der Fahrzeugnavigation bequem und direkt zum jeweiligen Ort führen lassen.

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Bildquelle: Thinkstock/iStock; TRENDONE

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