Vertriebsprozesse mobil verwalten

Mobile Vertriebsstrategie mit Tablets stärken

Um den Vertrieb eines Unternehmens zu mobilisieren, müssen im Vorfeld Entscheidungen bezüglich der richtigen Mobile-Lösung getroffen werden. Dominik Ueblacker, Geschäftsführer der Weptun GmbH, erklärt, welche einzelnen Schritte zu beachten sind.

Dominik Ueblacker, Weptun GmbH

"Mobility darf keine Sicherheitslücken im Unternehmen schaffen", betont Dominik Ueblacker, Geschäftsführer der Weptun GmbH.

Durch die Einführung von Mobile-Lösungen stellt ein Unternehmen die Weichen für Veränderungen. Daher gilt: Zuständige Mitarbeiter und Bereichsleiter müssen frühzeitig in diesen Prozess involviert werden, um eine erfolgreiche Umsetzung zu gewährleisten. Wichtige Entscheidungen bei der Erstellung der Vertriebs-App sollten vom Vertriebs-team „abgenickt“ werden. Ebenfalls vor Beginn der Entwicklung muss eine Entscheidung über die Geräte getroffen werden: Soll die Firma dem Vertrieb eigene Mobilgeräte stellen oder unterstützt sie Bring your own Device (BYOD)? Welche mobile Plattform ist die Richtige?

Mobile Entwicklung kann inhouse oder mit externen Entwicklern stattfinden. Der Aufbau eines internen Teams macht in der Regel dann Sinn, wenn die Mobile-Strategie ein wichtiger Teil des Kerngeschäfts werden soll. Unternehmen sollten auf Standards in der App-Entwicklung zurückgreifen und diese ggf. für das eigene Unternehmen inhouse anpassen. Wenn Mobile keines der Kerngeschäfte abdeckt, sollte auf einen externen Dienstleister gesetzt werden. Externe Hilfe ist aber auch bei der Gestaltung der Benutzeroberfläche erforderlich, denn grundsätzlich gilt: Mobile Anwendungen werden anders bedient als Desktopsoftware. Oft entscheidet schon der Look einer Anwendung, ob diese gefällt oder nicht. Gut ist es, einen Mittelweg aus Komponenten, die bekannt und stylisch sind sowie im mobilen Gebrauch „Sinn machen“, zu finden.

Auch im Mobile-Umfeld spielt das Thema „IT-Compliance“, die Durchsetzung von unternehmenskritischen Sicherheits- und Datenschutzmaßnahmen, eine zentrale Rolle. Mobility darf keine Sicherheitslücken im Unternehmen schaffen. Gleiches gilt für die Wartung und den Support der Apps: Geräte und mobile Betriebssysteme ändern sich mittlerweile auf allen Plattformen mindestens im Jahresrhythmus. Die Faustregel für Investitionen in diesem Bereich lautet: mindestens 30 Prozent der Ausgaben pro Jahr für Maintenance einkalkulieren. Ein Blick auf mobile Entwicklungsplattformen und deren Vorteile lohnt sich auf jeden Fall.

Auf Tablets setzen

Im Umfeld von Vertriebsprozessen sind Smartphones eher ungeeignet. So sollten sich Unternehmen von Anfang an auf Tablets fokussieren. Im Idealfall ersetzt das Tablet sogar den Laptop im Vertriebsgespräch „eins zu eins“ und verbessert gleichzeitig den Dialog mit den Kunden. Mit einer gut gemachten Tablet-App schafft das Gerät eine Brücke zum Kunden. Dabei hat die Einführung moderner Technik eine positive Auswirkung auf die Innovationsfähigkeit der eigenen Marke.

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