Mobile Fakten rund um Internet und Telekommunikation

Mobiles Business in Finnland

MOBILE BUSINESS blickt ins Ausland und sammelt mobile Fakten. Zum Start der neuen Reihe geht es nach Finnland

  • Das „Land der 1.000 Seen" kann keinesfalls als hinterwäldlerisch bezeichnet werden, sind die Finnen schließlich mobil und online gut vernetzt.

Dunkle, kalte Winter, tausende Seen und einsame Wälder – das klingt eindeutig nach Finnland. Elche, Eishockey und Saunas sind weitere Schlagworte, die gerne mit dem nordischen Land in Verbindung gebracht werden. Doch wie schaut es eigentlich IT-seitig „dort oben“ aus? Als hinterwäldlerisch kann man die Finnen keinesfalls bezeichnen, denn sie sind z.B. äußerst gut vernetzt. MOBILE BUSINESS hat das 5-Millionen-Seelen-Land einmal genauer unter die Lupe genommen und ein paar mobile Fakten zusammengetragen. 

  • Im Jahr 2010 erhob die finnische Regierung den Zugang zum Internet zum Grundrecht für jeden ihrer Bürger. Dementsprechend gut sind die terrestrischen Leitungen und das Mobilfunknetz heute im „Land der 1.000 Seen“ ausgebaut und man kann praktisch auf jedem Campingplatz online gehen.
  • Große Internetanbieter in ­Finnland sind etwa Anvia, DNA/ Welho, Elisa / Saunalahti, Lounea, Sonera und Tele Finland.
  • Der finnische Netzbetreiber Radiolinja (heute: Elisa) sorgte am 27. März 1991 für einen historischen Augenblick: Das weltweit erste digitale Telefonat per Mobilfunk fand über sein GSM-Netzwerk statt.
  • Kotka Games, ein Entwickler von mobilen Spielen mit Sitz im finnischen Küstenort Kotka, stellte 2014 sein erstes Produkt Swing Games im Rahmen einer „Schaukel-Weitsprung-Weltmeisterschaft“ vor.
  • Nur fünf Prozent der 75- bis 89-Jährigen in Finnland besitzen ein Mobiltelefon; ein Blick auf die gesamte Bevölkerung des nordischen Landes zeigt, dass über die Hälfte der Finnen (56 Prozent) auf ein Mobiltelefon zurückgreift (Stand 2013).
  • Laut einer Schätzung des Marktforschungsunternehmens eMarketer soll die Zahl der Finnen, die mittels mobiler Endgeräte im Internet unterwegs sind, bis zum Jahr 2018 vier Millionen übersteigen.
  • Das 2011 gegründete Unternehmen Jolla Oy entwickelt und verkauft Smartphones auf Basis des Betriebssystems „Sailfish OS“. Das Team besteht u.a. aus ehemaligen Nokia-Mitarbeitern.
  • Mit dem Puzzlephone aus Finnland taucht ein weiteres Modular-Smartphone auf dem Markt auf, das ab diesem Jahr produziert werden soll. Der Hersteller Circular Devices beschränkt sich dabei auf drei Hauptmodule: das Rückgrat mit Display und Gehäuse, das Hirn mit Kamera und Prozessor sowie das Herz inklusive Akku.
  • Hinter Angry Birds verbirgt sich eine Reihe von Artillerie-Computerspielen, die vom finnischen Entwicklerstudio Rovio Entertainment Ltd. entwickelt wird. Der erste Ableger wurde bereits im Dezember 2009 veröffentlicht. Die Spiele gibt es für zahlreiche Betriebssysteme und Geräteplattformen.

 

Bildquelle: Thinkstock/ iStock

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