Mobile Fakten rund um Internet und Telekommunikation

Mobiles Business in Spanien

MOBILE BUSINESS blickt ins Ausland und sammelt mobile Fakten – diesmal geht es nach Spanien.

MOBILE BUSINESS sammelt mobile Fakten über den Sonnenstaat Spanien.

Tomatina, Flamenco, Paella und Toreros – um welches Land mag es hier wohl gehen? Richtig, Spanien! Für viele ein beliebtes Urlaubsziel – auch inselseitig. So tummeln sich insbesondere auf den im Mittelmeer gelegenen Balearen oder den Kanaren im Atlantik jedes Jahr zahlreiche Touristen. Ein Publikumsmagnet businessseitig ist hingegen der jährlich stattfindende Mobile World Congress. Im vergangenen Jahr lockte die größte Mobilfunkmesse Europas mehr als 85.000 Besucher aus über 200 Ländern nach Barcelona. MOBILE BUSINESS hat noch weitere mobile Fakten über den sonnigen Staat zusammengetragen. 

  • Internetanschlüsse auf Basis von DSL (ADSL) gibt es in Spanien seit 1999. Große Internet- und Mobilfunkanbieter sind dort heutzutage etwa Jazztel, Movistar, Ono, Orange, Pepephone, Simyo und Vodafone. Movistar ist dabei eine Marke des Telekommunikationskonzerns Telefónica S.A., der auf dem spanischen Heimatmarkt sowie in Lateinamerika Marktführer ist. In Europa (außerhalb Spaniens) agiert das Unternehmen als O2.

  • Kostenlos am Strand im Internet surfen? In Barcelona kein Problem! Die Stadt bietet landesweit die größte Wlan-Abdeckung. Überall in der Nähe des blauen „Barcelona WiFi“-Symbols kann man sich kostenfrei mit dem Smartphone, Notebook oder Tablet ins World Wide Web einloggen.

  • Laut Statista soll sich die Anzahl der Smartphone-Nutzer in Spanien im Jahr 2015 auf rund 25 Millionen belaufen. Für 2018 werden 29,5 Millionen Nutzer prognostiziert.

  • BQ, einer der spanischen Marktführer im Bereich Smartphones, Tablets sowie 3D-Drucker und Lernroboter, will nun auch auf dem deutschen und restlichen europäischen Markt Fuß fassen. Jüngst stellte das Unternehmen mit dem Modell „Aquaris E4.5 Ubuntu Edition“ das weltweit erste Smartphone vor, auf dem ab Werk das Betriebssystem Ubuntu laufen soll.

  • Kürzlich haben Microsoft und Real Madrid einen Kooperationsvertrag unterzeichnet, der es u.a. vorsehen soll, dass sich die Fußballstars werbewirksam mit Produkten des Konzerns zeigen. Bereits veröffentlicht wurde ein Spot, in dem sämtliche Kicker von Real Madrid wie etwa Ronaldo und Toni Kroos Lumia-Smartphones nutzen. Die Geräte sind dabei aber nicht der Fokus; vielmehr handelt es sich um eine spanische Tourismuswerbekampagne.

  • Im Dezember 2014 wurde in Spanien offiziell Google News abgeschaltet. Der Internetriese reagierte damit auf ein neues Gesetz der großen Verlage, Geld für die Veröffentlichung von Textausschnitten zu erzwingen.

  • Mobile World Congress: 2006 wurde die Mobility-Messe aufgrund von Kapazitätsproblemen in Cannes und der geplanten Renovierung des dortigen zentralen Kongressgebäudes nach Spanien auf das etwa doppelt so große Messegelände am Montjuïc in Barcelona mit besserer Verkehrsinfrastruktur verlegt. Im Juli 2011 wurde beschlossen, für weitere fünf Jahre am Austragungsort Barcelona festzuhalten.

  • Im vergangenen Jahr protestierten zahlreiche Taxifahrer europaweit gegen Konkurrenz durch die Smartphone-App Uber. Madrid war hier besonders betroffen. Wegen eines Streiks soll es in der spanischen Hauptstadt 24 Stunden lang keine verfügbaren Taxis gegeben haben. Die spanische Verkehrsministerin Ana Pastor forderte die EU-Kommission daraufhin auf, sich mit den neuen Internetanbietern zu befassen, die Fahrer über Apps vermitteln.


Bildquelle: Thinkstock/ iStock

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