Digitalisierungsdruck im ÖPNV

Mobiles Ticketing schnell einführen

Die aktuelle Situation erhöht den Digitalisierungsdruck auf den öffentlichen Nahverkehr weiter. Mobiles Ticketing wird wichtiger denn je. Hansecom zeigt auf, wie die schnelle und investitionskostenfreie Einführung einer Ticketing-App möglich ist.

Mobiles Handy-Ticket

Die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie haben eines überdeutlich gemacht: Mobiles Ticketing im ÖPNV ist heute wichtiger als jemals zuvor.

Die Ticketumsätze im öffentlichen Nahverkehr sind in den letzten Wochen dramatisch eingebrochen. Besonders hart getroffen hat es Verkehrsunternehmen, die ihre Tickets nur analog über Busfahrer, Service-Stellen und Automaten verkaufen. Diese Entwicklung macht noch einmal deutlich, welchen Stellenwert die Digitalisierung für den ÖPNV hat und wie wichtig es für ihn ist, seinen Kunden mobiles Ticketing via Smartphone zu ermöglichen.

In der momentanen Lage, die dem öffentlichen Nahverkehr drastische Einschränkungen auferlegt, können mobile Ticketing-Apps vieles abfangen. Aber auch nach der aktuellen Krise werden sie unverzichtbar sein. Viele Menschen gewöhnen sich derzeit erstmals an digitale Kanäle – etwa indem sie ihre Einkäufe in Online-Shops statt in Supermärkten tätigen. Diese Erfahrungen werden nachwirken und neue Erwartungen wecken. So werden es immer mehr Fahrgäste auch als Selbstverständlichkeit betrachten, dass sie ihre ÖPNV-Tickets digital per Smartphone-App erwerben können.

Verkehrsunternehmen, die bislang noch kein mobiles Ticketing im Angebot haben, müssen deshalb schnell reagieren. Eine Möglichkeit dafür bietet etwa die überregionale Ticketing-App Handyticket Deutschland von Hansecom. Mit ihr können Verkehrsunternehmen kurzfristig und investitionskostenfrei mobiles Ticketing in ihrer Region zur Verfügung stellen.

Um mit einer einzigen App deutschlandweit in allen teilnehmenden Regionen ÖPNV-Tickets mobil zu erwerben, ist nur eine einmalige Registrierung erforderlich. In allen Regionen, die Paypal als Bezahlung anbieten, lässt sich dieser Bezahldienst nutzen. Dafür müssen sie keine Zahldaten anlegen, heißt es, sondern können ihren bereits bestehenden Account mit der App verknüpfen.

„Wie sehr die Fahrgäste derzeit die Möglichkeit schätzen, ihre Tickets per Smartphone zu kaufen, zeigt die steigende Zahl der Neuregistrierungen für unsere überregionale Ticketing-App“, sagt Martin Timman, Geschäftsführer von Hansecom. „Viele gewöhnen sich jetzt an den mobilen Ticketkauf und diese Veränderung wird sich nach der Krise nicht mehr zurückdrehen lassen.“ Der ÖPNV sollte sich deshalb bewegen und – sofern noch nicht geschehen – seinen Kunden moderne, digitale Vertriebskanäle zur Verfügung stellen.

Bildquelle: iStock.com / Natee Meepian; 123rf.com / Radisa Zivkovic

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