Security-Lösung aus dem Mobilfunknetz
Flexibles Arbeiten über Mobilfunk aus dem Homeoffice oder unterwegs im Zug hat die Zahl der beruflich genutzten Smartphones und Tablets rasant steigen lassen. In Deutschland sind aktuell mehr als 100 Millionen SIM-Karten im Einsatz, was sich unter anderem im deutlich steigenden Datenvolumen in Mobilfunknetzen zeigt.
Laut dem Jahresbericht zur Telekommunikation der Bundesnetzagentur hat sich im Jahr 2023 das durchschnittlich genutzte Datenvolumen in Mobilfunknetzen pro aktivem SIM-Profil und Monat gegenüber 2022 um rund 36 Prozent erhöht – womit sich Deutschland im weltweiten Ländervergleich noch eher im Mittelfeld bewegt. Das übertragene Gesamtvolumen im Mobilfunk in Deutschland ist von 6.714 GB im Jahr 2022 auf 9.118 Millionen GB gestiegen.
Auf diesen stark ansteigenden Datendurchsatz müssen Unternehmen auch mit der Anpassung ihrer Mobilfunkverträge reagieren und zum Beispiel von Einzelverträgen je Mitarbeiter auf Teammodelle umsteigen. Ein Beispiel: Für einen der Business-Hauptverträge zahlen Unternehmen bei der Telekom je nach Datenvolumen für einen Nutzer den regulären Preis, für jedes weitere Teammitglied reduzieren sich bei gleichen Datenvolumina die monatlichen Kosten für maximal 10 Teamkarten um bis zu 70 Prozent pro Zusatzkarte.
Mit der Nutzung von Smartphones im Unternehmen steigen auch die Risiken, von Hackern angegriffen zu werden. Auch wenn für 2024 noch keine aktuellen Zahlen vorliegen, steigt die Zahl von Angriffen auf mobile Geräte weltweit stark an. Allein 2023 gab es fast 34 Millionen Attacken auf Smartphones und Tablets, 50 Prozent mehr als im Jahr zuvor.
Häufig gehen Bedrohungen für mobile Geräte von verseuchten Webseiten aus. Inzwischen werden vier von fünf der verseuchten Phishing-Websites nach dem Motto „Mobile First“ gezielt auf mobile Endgeräte zugeschnitten. Phishing Links in täuschend echt aussehenden E-Mails verleiten dazu auf betrügerische Links zu klicken, auf Phishing-Websites dann vertrauliche Daten preiszugeben und Hackern so den Zugriff auf kritische Daten wie Bankverbindungen zu ermöglichen.
Trotz dieser Risiken sind mobile Endgeräte häufig schlechter geschützt als Desktops und Netzwerke. Die Deutsche Telekom kombiniert daher jetzt die neuen Business-Mobilfunktarife mit Sicherheit aus dem Mobilfunknetz. „Security OnNet Basic“ ist in den Tarifen kostenlos integriert und sorgt dafür, dass bedrohliche Inhalte bereits im Mobilfunknetz der Telekom blockiert werden, bevor sie das mobile Endgerät erreichen. Die Nutzer müssen dafür keine zusätzliche Security-App mehr installieren.
Die netzbasierte Sicherheitslösung blockiert betrügerische Links und sichert die Smartphones unter anderem vor Malware, Phishing- und bösartigen Botnetzen, die Smartphones kapern und fernsteuern. Dafür nutzt sie Echtzeitinformationen des Security Operations Center, ein Honeypot-Netz, Firewalls an Knotenpunkten im Netz und künstliche Intelligenz. Auf der Basis dieser Daten analysieren die Security-Experten laufend die Bedrohungslage und passen Schutzmaßnahmen entsprechend an.
Das SOC registriert aktuell jede Minute bis zu 50.000 Angriffsversuche. Es analysiert täglich mehrere Milliarden sicherheitsrelevanter Daten aus einer Viertelmillion Datenquellen und wertet bis zu 95 Millionen versuchte Angriffe auf die im Internet ausgelegten Honeypots live – pro Minute. Alle Informationen fließen in eine Threat Intelligence-Datenbank. Damit die Nutzer wissen, wenn der Zugriff auf eine als betrügerisch gelistete Website geblockt wurde, erhalten sie eine SMS, mit der Information warum geblockt wurde und dem Link zum OnNet Portal für weitere Informationen.
Bild: Deutsche Telekom AG