Digitale Vertriebsstrategie

Moderne Arbeitsprozesse im Außendienst

Mithilfe einer mobilen Lösung wurde in der Langgroup eine digitale Vertriebsstrategie entwickelt, mit der die Arbeitsprozesse im Außendienst modernisiert und gleichzeitig effizienter gestaltet werden konnten.

  • Mobile Geräte bei der Langgroup

    Mit den mobilen Geräten haben die Langgroup-Mitarbeiter Arbeitsmittel an der Hand, mit denen viele Arbeitsschritte effizienter ablaufen als vorher.

  • Der Sitz der Langgroup im hessischen Großenlüder nahe Fulda.

    Der Sitz der Langgroup im hessischen Großenlüder nahe Fulda.

Als Direktvertreiber für technische und chemische Verbrauchsgüter beliefert die Langgroup mit Sitz im hessischen Großenlüder nahe Fulda Werkstätten und Industriebetriebe in ganz Europa. Insgesamt vier Gesellschaften – Technolit, Iwetec, Hotrega und BNG – bilden zusammen die mittelständische Unternehmensgruppe. Europaweit arbeiten zurzeit 1.700 Mitarbeiter für das Unternehmen, 1.200 davon im Außendienst. „Der Außendienst ist das Herzstück unseres Unternehmens. Umfassende und kompetente Beratung beim Kunden vor Ort ist eine unserer größten Stärken und definiert unsere Unternehmenskultur“, erklärt Stephan Günther, Sprecher der Geschäftsführung der Langgroup. „Wir haben uns von Beginn an dazu entschieden, vorwiegend ausgebildete Handwerker für den Vertrieb unserer Produkte einzusetzen. Mit ihrem umfassenden Fachwissen können sie die Bedürfnisse unserer Kunden bestmöglich bedienen – von Handwerker zu Handwerker.“

Das Unternehmen bietet seinen Kunden über 50.000 verschiedene Artikel für den Bedarf in Werkstätten – von Schweißgeräten über chemische Klebestoffe bis hin zum Arbeitsschutz. Bis vor kurzem waren alle Außendienstmitarbeiter mit einem über tausend Seiten starken Katalog ausgestattet, mit dessen Hilfe sie den Kunden vor Ort die umfassende Produktpalette präsentieren konnten. „Im Zuge der voranschreitenden Digitalisierung haben wir bereits vor eineinhalb Jahren damit begonnen, unsere Lagerprozesse papierlos zu machen“, erläutert Stephan Günther. „Mittelständische Unternehmen, die jetzt nicht auf den Digitalisierungszug aufspringen, werden früher oder später abgehängt. Da war es nur folgerichtig, dass wir weitere Unternehmensbereiche mit moderner Technologie ausstatten wollten. Wir haben erkannt, wie viel Zeit und im Endeffekt auch Geld wir mit unserer alten Vertriebsstrategie verloren. Uns war klar, dass sich an dieser Stelle etwas ändern musste.“ Mithilfe einer mobilen Gemeinschaftslösung von Samsung und der Telekom wurde eine digitale Vertriebsstrategie entwickelt, mit der die Arbeitsprozesse im Außendienst modernisiert und gleichzeitig effizienter gestaltet werden konnten.

Mit geringem Aufwand

„Wir haben uns relativ schnell dazu entschieden, unsere Außendienstmitarbeiter mit mobilen Endgeräten auszustatten. So sollten ihnen alle wichtigen Informationen zentralisiert zur Verfügung stehen“, erklärt Daniel Seuring, stellvertretender IT-Leiter bei Technolit. „Am Anfang standen wir vor der Herausforderung, dass es am deutschen Markt keine Lösung zu geben schien, die alle unsere Anforderungen erfüllen konnte. Unser Ziel war es, eine sehr große Anzahl an mobilen Endgeräten für den Außendienst mit geringem Aufwand konfigurieren und an die Mitarbeiter verteilen zu können. Der gesamte Prozess sollte möglichst automatisiert ablaufen. Außerdem sollte die Lösung die Sicherheit unserer sensiblen Unternehmensdaten ermöglichen. Wir haben daraufhin mehrere Anbieter unter die Lupe genommen, bis uns schließlich die gemeinschaftliche Lösung von Samsung und der Telekom überzeugt hat.“

Mit dem Galaxy Tab S2 LTE und den Smartphones der Serien Galaxy A3, A5 und S7 sowie einer weitreichenden und abgesicherten Datenlösung, die zentral verwendet werden kann, steht der Langgroup nun ein passendes Lösungsportfolio zur Verfügung. Das Unternehmen bezieht die Smartphones und Tablets über seinen Mobilfunkprovider, die Deutsche Telekom. Durch einen Triple-SIM-Tarif hat jeder Mitarbeiter die Möglichkeit, drei mobile Endgeräte anzuschließen und im Arbeitsalltag zu verwenden. Im Moment verfügt der Anwender über insgesamt 1.298 Verträge bei der Telekom und über 2.700 mobile Endgeräte von Samsung.

Müheloser Konfigurationsprozess

Zur mühelosen Konfiguration von mobilen Endgeräten im Geschäftsumfeld bietet die Telekom ihren Kunden ein MDM-Portfolio, zu dem auch Knox Mobile Enrollment gehört. Es sorgt dafür, dass eine große Anzahl an Samsung-Endgeräten vollständig automatisiert registriert und installiert werden kann und individuelle Sicherheitseinstellungen eines Unternehmens einfach überspielt werden können. So können geschäftlich genutzte Smartphones und Tablets unkompliziert in Betrieb genommen werden. „Die Lösung reduziert den administrativen Aufwand in der IT. Wir müssen lediglich eine SIM-Karte in die Geräte legen und der Installation von Anwendungen mit nur einem Klick zustimmen“, erklärt Daniel Seuring.

„Im Konfigurationsprozess wird die Seriennummer eines Geräts dann einem Mitarbeiter zugewiesen und ein individuelles Passwort erstellt. Unsere Mitarbeiter müssen das mobile Endgerät nur anschalten und ihr Passwort eingeben. Alle Applikationen, die die Mitarbeiter für ihren Arbeitsalltag benötigen, sind dann bereits installiert.“

Schon beim ersten Einschalten des Geräts wird sichtbar, dass es sich um ein verwaltetes Gerät handelt, das nur innerhalb der Langgroup eingesetzt werden kann. Das Thema „Datensicherheit“ war ein entscheidendes Auswahlkriterium bei der Suche nach einem passenden Lösungsanbieter. „Der Außendienst trägt sensible Unternehmensdaten live mit sich, deshalb ist die Gerätesicherheit ein wichtiger Aspekt für uns“, erläutert Seuring weiterhin. „Durch Knox haben wir die volle Kontrolle über die Geräte. Wir können steuern, wer Zugriff auf das System und auf systemrelevante Daten hat. All unsere Daten sind geschützt.“

Positive Resonanz der Mitarbeiter

Die Resonanz der Außenmitarbeiter auf ihre neuen Arbeitsmittel ist positiv. Sie finden es toll, immer aktuelle Informationen zur Verfügung stehen zu haben und sich den Papierkram an der einen oder anderen Stelle ersparen zu können. Mit den mobilen Geräten haben sie smarte Arbeitsmittel an der Hand, mit denen viele Arbeitsschritte effizienter ablaufen als vorher.

Für die Zukunft plant das Unternehmen, mithilfe der mobilen Endgeräte noch weitere Lösungen für die internen Prozesse des Unternehmens entwickeln zu können. So soll schon bald eine Art Social-Collaboration-Software eingeführt werden, die die Kommunikation innerhalb der einzelnen Gesellschaften verbessert. Zudem sollen E-Learning-Plattformen eingerichtet werden, um Mitarbeiter zu schulen und so den Kenntnisstand kontinuierlich zu erweitern. Gerade bei mehreren Standorten ist es schwierig, dafür einen gemeinsamen Platz zu finden. Aus diesem Grund sollen für die Zukunft außerdem digitale Videokonferenzen zum Einsatz kommen, um sich standortübergreifend austauschen zu können.

Langgroup
Branche: Direktvertrieb für technische und chemische Verbrauchsgüter
Gründung: 1979 (Gründung von Technolit, der ersten Gesellschaft der Langgroup)
Firmensitz: Großenlüder
Mitarbeiterzahl: 1.700

Bildquelle: Technolit

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