Der US-Mobilfunkanbieter Verizon will noch in diesem Jahr erste Haushalte mit 5G austatten.
Ein Snapdragon-835-Prozessor, vier Gigabyte Arbeitsspeicher und ein 6,01 Zoll großes Super-Amoled-Display – das sind die trockenen Fakten zum neuen Flaggschiffmodell von Motorola. Für Staunen sorgte dagegen ein ganz anderes Detail: das Moto Z3 wird das erste Smartphone mit 5G-Zugang sein. Zumindest, wenn man das Gerät mit einer entsprechenden Zusatzmodifikation ausstattet.
Die sogenannten „Moto Mods” bilden so etwas wie das Kernfeature der Moto-Z-Reihe. Mit ihnen lassen sich Funktionen wie Kamera, Lautsprecher oder Akku upgraden, ohne gleich ein neues Smartphone kaufen zu müssen. Für das Moto Z3 hat man nun die jüngste 5G-Technologie von Qualcomm in so ein Zusatzmodul übersetzt. Das Snapdragon-X50-Modem sowie das brandneue Millimeter-Wave-Antennenmodul sollen bei entsprechendem Netz hohe Down- und Upload-Geschwindigkeiten erreichen.
Während das Smartphone in den USA bereits am 16. August erscheint, soll das 5G-Modul erst Anfang nächsten Jahres erhältlich sein – vorerst auch nur in den Vereinigten Staaten. Kosten wird das Moto Z3 umgerechnet 415 Euro kosten, der Preis für das 5G-Modul beträgt etwa 500 Euro.
Mit welchen Gebühren die Nutzer der schnellen Mobilfunktechnologie zu rechnen haben, ist noch völlig unklar. Der US-Mobilfunkbetreiber Verizon soll derweil für die notwendige Infrastruktur sorgen und noch in diesem Jahr erste Haushalte mit der Technologie ausstatten. Hierzulande geht es mit dem Thema deutlich langsamer voran – die Auktion der entsprechenden Frequenzen findet erst im kommenden Jahr statt.
Bildquelle: Thinkstock/iStock