Strauchelndes Geschäftsmodell

Mozilla baut Stellen ab

Der Firefox-Entwickler Mozilla will mindestens 70 Stellen streichen. Als Grund werden ausbleibende Einnahmen genannt.

Mozilla-Niederlassung in San Francisco.

Mozilla-Niederlassung in San Francisco.

„Wenn wir neue Produkte schaffen wollen, mit deren Hilfe wir die Zukunft verändern können, müssen wir einiges anders machen — darunter auch die Art, wie wir mit unseren Ressourcen umgehen”, heißt es in einer offiziellen Stellungnahme des Unternehmens. Um bei Investitionen in neue Innovationen verantwortungsvoll vorzugehen, hätte man auch einige schwierige Entscheidungen treffen müssen, infolge derer berufliche Rollen innerhalb von Mozilla gestrichen worden sein, so die Erklärung der Unternehmensspitze.

Mozilla soll weltweit etwa 1.000 Mitarbeiter beschäftigen, von denen nach eigenen Angaben etwa 50 Angestellte in der Berliner Niederlassung tätig seien. Offizielle Angaben darüber, wie stark der hiesige Standort betroffen ist, gibt es bisher nicht. Aktivitäten in den sozialen Netzwerken zufolge trifft der Stellenabbau aber auch die Kreuzberger Büros. Die Maßnahmen wurden zunächst durch die Veröffentlichung einer internen Rundmail bekannt, in der die Mozilla-Chefin Mitchell Baker den Sparkurs samt personeller Folgen verkündete. Aus dem Dokument geht hervor, dass ausbleibende Einnahmen aus neuen Abo-Modellen ein Grund für den harten Einschnitt seien.

Bildquelle: Mozilla

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