Elon Musk fordert schon länger eine proaktive Gesetzgebung in Sachen KI.
Tech-Tausendsassa Elon Musk hat in der Vergangenheit des öfteren vor den ungeklärten Auswirkungen Künstlicher Intelligenz gewarnt. Neulich erst, vor einer Runde amerikanischer Gouverneure bezeichnete er KI als die größte Bedrohung für unsere Zivilisation. Er fordert schon länger eine proaktive Gesetzgebung in Sachen KI.
In einem Live-Chat mit Mark Zuckerberg wurde der Facebook-Boss nun gefragt, was er über KI und Musks Äußerungen denkt. Zuckerberg antwortete: „Menschen, die Schwarzseher sind und die versuchen, diese Untergangsszenarien hoch zu halten - ich verstehe das nicht.“ Und weiter: „Das ist wirklich negativ, und in mancher Hinsicht, denke ich, ist es auch unverantwortlich.“ Zuckerberg verwies auf positive Beispiele, z.B. im Straßenverkehr und gab sich sehr optimistisch was KI alles leisten könne. Wer gegen künstliche Intelligenz argumentiere, so Zuckerberg, der argumentiere gegen sicherere Autos und gegen bessere Diagnosen für Kranke. Er sehe einfach nicht, wie jemand guten Gewissens das tun könne.
Musk reagierte nun mit klaren Worten. Auf Twitter postete er, er habe mit „Mark“ über die Sache gesprochen. „Sein Verständnis davon ist begrenzt.“
Hinter dem Streit der Tech-Bosse steckt allerdings ein ernstes Thema, das Beachtung verdient. Denn Techniken der Künstlichen Intelligenz spielen im Alltag eine immer größere Rolle. Mit welchen Konsequenzen? Wie gefährlich ist Künstliche Intelligenz? Und welche Auswirkungen werden KI und Algorithmen auf unsere Gesellschaft haben?
Prof. Dr. Katharina Anna Zweig und ihr Team im „Algorithm Accountability Lab“ an der TU Kaiserslautern beschäftigen sich mit der Macht von Algorithmen. Sie untersuchen unter anderem Methoden, um deren Auswirkungen zu kontrollieren.
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