Die Sicherheit mobiler Arbeitsgeräte wird nach wie vor häufig nicht zentral vom Arbeitgeber gemanagt.
Viele Mitarbeiter wünschen sich mobiles Arbeiten, möchten ihren Büroarbeitsplatz aber nicht komplett aufgeben. Der flexible Wechsel der Arbeitsorte stellt Unternehmen vor besondere Herausforderungen, denn die technologische Umsetzung will gut durchdacht sein.
Handys, Laptops, Tablets: Nach wie vor wird die Sicherheit mobiler Arbeitsgeräte häufig nicht zentral gemanagt. Wichtige Features wie VPNs, die Verschlüsselung von Datenträgern, Mehr-Faktor-Authentifizierung oder die Segmentierung und Absicherung von Netzen müssen am modernen Arbeitsplatz alltäglich werden. Nur so können Unternehmen die Kontrolle über ihre Daten behalten und zugleich den Mitarbeitern die Freiheiten geben, flexibel und mobil darauf zuzugreifen.
Beschäftigte benötigen gerade in Zeiten der mobilen Arbeit eine einheitliche Rufnummer, ihre gewohnten Einstellungen, den Zugriff auf ihre Anruf- und Kontaktlisten und die internen Durchwahlen sowie einiges mehr. Das Problem: Die verschiedenen Kanäle müssen zuverlässig synchronisiert werden. Hier bieten Roaming-User-Konzepte Vorteile, wie sie u.a. Auerswald auf Grundlage der Software-basierten und bei Bedarf vollständig virtualisierbaren ITK-Lösung Comtrexx ermöglicht. Nebenstellen sind einem spezifischen Nutzerprofil zugeordnet, das mit entsprechenden Zugangsdaten gesichert, jedoch nicht mehr an ein bestimmtes Gerät gekoppelt ist. Der Nutzer kann vielmehr über eine Smartphone-App, eine Softphone-Lösung via Notebook oder PC oder IP-Dect- und Desk-Phones auf alle wichtigen Telefonfunktionen und Kontaktlisten zugreifen.
Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 07-08/2022. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.
Dass es ein wesentlicher Faktor der Business Continuity ist, Kommunikationsdienste im Fall eines Systemausfalls schnell wiederherstellen zu können, liegt auf der Hand. Immer mehr Unternehmen nutzen heute nicht zuletzt aus diesem Grund Cloud-Telefonanlagen, die in georedundanten Rechenzentren gehostet werden und eine hohe Ausfallsicherheit bieten. Für einige Organisationen ist die Verlagerung eines ITK-Systems in die Cloud aus Compliance-Gründen jedoch keine Option. In solchen Fällen bietet sich eine Virtualisierung der PBX-Lösung mit eigenem Hosting an, sodass die eigenen Systemadministratoren diese managen und nahtlos in bestehende Backup- und Monitoring-Konzepte integrieren können.
Unternehmen tun letztlich gut daran, ihren Mitarbeitern flexible Lösungen hinsichtlich der Zusammenarbeit anzubieten. Die technische Einrichtung ist heute problemlos möglich – vorausgesetzt, die richtige Lösung kommt zum Einsatz.
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