Die Zahl der öffentlichen Ladestationen steigt langsamer als ihr Bedarf.
Die Anzahl der öffentlichen Ladepunkte wächst laut VDA-Präsidentin Hildegard Müller nur um knapp 1.000 pro Monat, rund doppelt so viele neue Ladepunkte wären nötig. Grund genug, mit der standardisierten Cloud-basierten Anwendung SAP E-Mobility neben öffentlichen vor allem Ladepunkte im nicht-öffentlichen oder halb-öffentlichen Bereich zu adressieren. Damit spricht der Anbieter im ersten Schritt z.B. Dienstwagenflotten mit Ladepunkten am Standort sowie beim Fahrer zuhause an. Für Entlastung sorgt auch, wenn Mitarbeiter Firmenfahrzeuge an der privaten Ladestation daheim laden.
Bei allen Szenarien spielen komplexe Abrechnungsvorgänge, die sich etwa über die neue E-Mobility-Lösung abdecken lassen, eine entscheidende Rolle. Die Applikation ist aber mehr: Sie bildet die Basis für die Steuerung und das Management aller um den Ladepunkt befindlichen Geschäftsprozesse. Gleichzeitig profitieren die Flottenmanager oder Fuhrparkmanager in Unternehmen: So stellt die Lösung die notwendigen Ladedaten der verknüpften Abrechnungs- und Finanz-Software zur Verfügung, um Kostenstellenzuordnungen durchzuführen oder eine entsprechende Erstattung von privaten Stromkosten des Fahrzeughalters automatisiert über Standardfinanzprozesse zu veranlassen. Facility Manager wiederum können über ein Dashboard jederzeit den Status aller Ladesäulen sehen, defekte Säulen können sofort wieder einsatzbereit gemacht werden.
Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 11-12/2021. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.
Zudem vereinfacht die Lösung den Aufbau neuer Ladeinfrastrukturen und ist Hardware-unabhängig: Neue Ladesäulen lassen sich von den Betreibern in das Netzwerk integrieren und über Standardkommunikationsprotokolle überwachen und abrechnen. SAP nutzt dafür den „Open Charge Point Protocol 1.6“-Standard.
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