Schnittstelle zu den Post-Its von 3M, Zusammenarbeit mit Salesforce, neue Benutzeroberfläche für iOS 7 - Evernote baut seinen Notizdienst in raschen Schritten aus. Gleichzeitig pflegt es sein Ökosystem, denn auch 2013 gab es wieder den “Evernote DevCup”, einen Wettbewerb für externe Entwickler.
Sie haben haben häufig gute Ideen, auf die eine interne Produktentwicklung nicht unbedingt kommt. Oft geht es um spezialisierte Anwendungsfälle, die Evernote nur unzureichend berücksichtigt. Unter den etwa 180 eingereichten Apps finden sich viele, die Evernote sinnvoll erweitern. Zuerst ein Blick auf die drei Gewinner, anschließen auf weitere nützliche Apps:
Postach.io ist eine Blog-Plattform, die seinen Nutzern ein praktisches Werkzeug anbietet: Es postet Evernote-Notizen automatisch in ein Blog, wenn sie mit dem Tag “published” ausgestattet werden. Dabei arbeitet die App aber nur mit einem Postfach-Blog zusammen.
Der Context Booster ist ein nützlicher “Knowlegde Assistant”, der vor allem bei der Themenrecherche gute Arbeit leistet. Er analysiert den Inhalt einer Notiz und sammelt im Web passendes Material. Das wird in der Notiz verlinkt und zusätzlich in Evernote gespeichert. Die Kontext-Suchmaschine funktioniert dabei auch mit Bildern.
Biscuit ist eine Lernhilfe für Fremdsprachen, die mit Evernote Peek zusammenarbeitet. Die App hilft beim Übersetzen und Aussprechen eines Wortes und kann eine digitale Vokabelkartei zusammenstellen. Die zu übersetzenden Quelltexte kommen dabei nicht nur aus dem Web, sondern via Smartphone-Kamera auch aus Büchern oder Zeitschriften.
SmartGTD ist eine Aufgabenverwaltung. Für Evernote-Anwender ist sie eine gute Alternative zu den bekannten Lösungen. Erstens arbeitet sie streng nach dem klassischen “Getting things Done”-Prinzip mit Inbox und Kalender. Zweitens ist sie gut in Evernote integriert, so dass die Notiz-App gut als Materialsammlung für einzelne Aufgaben genutzt werden kann.
EleEditor ist ein Aufsatz für Evernote, der wie ein Gestaltungsprogramm arbeitet. Damit können seine Anwender in einem “Scrapbook” Elemente aus Notizbüchern zusammenfügen, als Layout gestalten und in Evernote speichern oder als durchsuchbares PDF exportieren.
Der BubbleBrowser analysiert die Notizen in Evernote. Er stellt Notizbücher, Datumsbereiche und Tags in Form von kleinen und großen Blasen dar, je nach Menge der jeweiligen Notizen. Anhand der Blasen können auch Filterkriterien für die Suche von Notizen definiert werden. Mit einer eigenen Notizanzeige werden die gefundenen Texte direkt angezeigt.
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