Schwachstellen-Management

Neue Dimension der Fahrzeugsicherheit

Das zunehmend vernetzte und autonome Fahren hat seinen Preis: Cyberattacken auf die sensitiven Software-Systeme von Fahrzeugen haben Hochkonjunktur. Daher ist es an der Zeit, entsprechende Schwachstellen aufzudecken und Gegenmaßnahmen zu treffen.

Vernetztes Auto

Die Lösung liefert eine kontinuierliche Transparenz über aktuelle Cyberbedrohungen und -gefahren in Echtzeit.

Die meisten Autofahrer möchten das hohe Niveau und den Komfort von Smart-Mobility-Lösungen nicht mehr missen: Intelligente Informations-, Kommunikations- und Infotainment-Systeme sind heute in vielen Neufahrzeugen Standard und bieten eine nie dagewesene Funktionsvielfalt – von der Telefonie und Navigation, über das Streaming und Teilen von datenintensiven Inhalten bis hin zu verschiedensten Fahrerassistenzsystemen. Beim Autofahren ist heute nichts mehr so wie früher, als das Vehikel noch als reines Fortbewegungsmittel diente – so scheint es. Dabei fungiert Smart Mobility als Wegbereiter für die verschiedenen Stufen des autonomen Fahrens und setzt eine durchgängige Vernetzung von Verkehrssystemen voraus.

So weit, so gut. Doch wo ist der Haken? Smarte Mobilitätskonzepte sind ohne intensives Erfassen, Sammeln und Auswerten von Daten nicht denkbar. Und immer wenn Daten erhoben werden, besteht auch die Möglichkeit für deren missbräuchliche Nutzung. Zudem bietet die Vernetzung der Systeme viele Einfallstore für ernsthafte Bedrohungen und Attacken aus dem Cyberspace. Um dem Sicherheitsrisiko in vernetzten Kraftfahrzeugen entgegenzuwirken, wurde die Norm ISO/SAE 21434 „Road vehicles – Cybersecurity engineering“ ins Leben gerufen. Der Gesetzgeber hat bereits reagiert und schreibt ab Juli 2022 eine entsprechende Zertifizierung als Voraussetzung für die Genehmigung und Zulassung von neuen Fahrzeugtypen zum Straßenverkehr vor.

Mehrere Fliegen mit einer Klappen schlagen

Die Automobilhersteller sind also gefordert, den Standard schnellstmöglich umzusetzen und effektive Technologien und Sicherheitsfeatures zu entwickeln. Die bislang in die Fahrzeuge integrierten Mechanismen reichen jedoch bei weitem nicht aus, um es mit den zunehmend durchtriebenen Angriffen der Cyberkriminellen aufzunehmen. Häufig weisen die Software-Systeme sogar massive Schwachstellen und Lücken auf, die es zu eliminieren gilt. Daher bedarf es weitergehender Konzepte und Strategien, mit denen sich die Cybersicherheit in vernetzten Fahrzeugen vollumfänglich gewährleisten lässt.

Prädestiniert hierfür soll beispielsweise „Car Alert“ von Cymotive Technologies sein. Die Schwachstellen-Management-Lösung schlage mehrere Fliegen mit einer Klappe: Sie hebe die Sicherheit ganzer Fahrzeugflotten auf eine neue Stufe und unterstütze gleichzeitig dabei, gesetzliche Vorschriften nicht nur verlässlich einzuhalten, sondern den gesamten Compliance-Management-Prozess sogar weitgehend zu automatisieren. Das Besondere: Der Schutz erstreckt sich laut Anbieter über den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs. Vom Design und der Entwicklung, über die Produktion und den praktischen Einsatz bis hin zum Ende des Supports werden sämtliche Cyberrisiken auf ein Minimum reduziert.

Bildquelle: Cymotive Technologies

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